Gesundheit, Wellness & Thermen Blog

Fit durch's Leben

Gluten Allergie – Zeichen und Auswirkungen

Hinterlasse einen Kommentar

Ohne Gluten

Foto: Sara Maria Carvalho

Die Gluten-Allergie ist ein Zeichen unserer Zeit. Doch wie erkennt man, dass man selbst davon betroffen ist? Oft schleppt man eine ganze Bandbreite an Symptomen im Alltag mit sich herum, ohne eine Ahnung zu haben, woher der plötzliche Migräneanfall oder die häufigen Konzentrationsstörungen eigentlich kommen? Eine Gluten-Unverträglichkeit könnte der Grund dafür sein. Welches die Anzeichen sind und welche Auswirkungen diese auf unseren Körper haben kann, sollte man nicht unterschätzen:

Über längere Zeit andauernden Beschwerden wie Migräneattacken, Schlafstörungen, Gewichtszunahme, Menstruations- oder Wechselbeschwerden, Konzentrationsschächen oder Gedächtnislücken können oft die Diagnose „Fybromalgie“ nach sich ziehen. Dies weist oft auf eine Schilddrüsenüberfunktion oder Probleme mit dem Stoffwechsel hin und wird medikamentös behandelt. Es kann sich aber bei diesen Symptomen auch um eine Glutenintoleranz handeln.

Was ist dieses ominöse Gluten?

Gluten ist eine Mischung aus verschiedenen Proteinen, die sich nicht nur im Weizen, sondern auch in vielen anderen Getreidearten befinden, z. B. im Dinkel, Roggen, Hafer und in der Gerste. Ebenfalls glutenhaltig sind etliche sog. Urgetreidearten wie Einkorn, Kamut und Emmer. (Quelle: Zentrum der Gesundheit)

Wenn Wasser zu Getreidemehl gegeben wird, dann bildet das Gluten beim Anteigen aus dem Mehl eine gummiartige und elastische Masse, nämlich den Teig. Der Kleber hat für die Backeigenschaften eines Mehls eine zentrale Bedeutung. (Quelle: wikipedia.de)

Gluten findet sich aber nicht nur im Getreide, sondern in vielen Produkten so wie unter anderem auch in Wurst.

Soweit klar. Glutenhältige Nahrungsmittel erzeugen eine Entzündung der Darmschleimhaut, in Folge Nährstoffe schlechter aufgenommen werden können und im Darm verbleiben. Übelkeit, Durchfall, ständige Müdigkeit und sogar Depressionen können die Folge sein. Nun gibt es unterschiedliche Schweregrade:

Glutensensitivität und Zöliakie

Eine Glutensensitivität kann sich zu jeder Zeit im Leben entwickeln und weniger schwerwiegend als Zöliakie. Zöliakie bedeutet eine chronische Entzündung der Darmschleimhaut und kann auch vererbt werden. In beiden Fällen hilft eine gluten-freie Ernährung. Heutzutage gibt es schon in vielen Supermärkten Ersatz für Teigwaren, Müslis etc., die genau darauf zugeschnitten sind. Reformhäuser und Bioläden bieten dabei oft eine größere Palette an Produkten. Glutenfrei Unterwegs ist eine Internetplattform für glutenfreie Betriebe in Europa und gibt Aufschluss darüber, wo man essen gehen kann.

Beispiele von Lebensmitteln ohne Gluten:

Bohnen, Nüsse, Eier, Fisch, Huhn (ohne Panier), Früchte und Gemüse, (die meisten) Milchprodukte

Amaranth, Buchweizen, Mais, Flachs, Reis, Soja, Maismehl, Hirse, Quinoa, Tapioca

Glutenallergie bzw. -sensitivität kann man in vielen Allergielabors in Österreich testen lassen. Die Krankenkasse übernimmt zwar nur den Ersttest, man sollte einfach mit dem Arzt über den weiteren Vorgang beraten. Meistens isst man in der Testphase ganz normal, um die Unverträglichkeit zu erkennen. Oft ist aber eine Diagnose auch nach einem Test leider gar nicht einfach zu stellen.

Nun gibt es aber auch Gegenstimmen, die dem ganzen kritisch gegenüber stehen-lest selbst hier in der ZEIT.

Was meint ihr? Hat jemand von euch schon Erfahrung mit Glutenunverträglichkeit gemacht?

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s