Gesundheit, Wellness & Thermen Blog

Fit durch's Leben

Frisch kochen – gesünder Essen

Ein Kommentar

Mac and cheese

Foto: Scott

Andi und Alex, Lizzy Engstler, Nigella Lawson und der neue Stern am Ernährungshimmel Yotam Ottolenghi – sie alle haben eines gemeinsam: Eine Kochsendung im Fernsehen. Na, so einfach sollte man das nicht sehen, kämpfen sie zumindest gemeinsam gegen ein wesentliches Übel unserer gestressten westlichen Leistungsgesellschaft: Das Fertigessen.

Ob in der Mikrowelle aufgewärmtes Boeuf Stroganoff in der Plastikschale, Fertigpizzen und Packerlsuppe – man muss nicht einmal auf das Problem der Fettleibigkeit in der größten Industrienation der Welt USA verweisen, hier in Österreich werden täglich reichlich vorgefertigte Mahlzeiten zu sich genommen. Mit einer Zubereitungszeit von höchstens 10 Minuten und minimalem Arbeitsaufwand ist die Entscheidung, nicht selbst zu kochen unterstützt von einem stressigen Arbeitsleben teilweise auch verständlich.

Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass in Fertiggerichten oft weniger Nährstoffe und mehr Zucker enthalten ist. Der Komfort rächt sich über die Zeit, da die Energie, die man in der heutigen Arbeitswelt benötigt, auf einer gesunden Basis fußen muß. Um am Ende chronische Krankheiten zu vermeiden kann man das unweigerlich nur durch selbst kochen erreichen. Ich sehe das wie Zähne putzen, tut man es nicht fallen einem die Zähne aus, also koche ich nicht selbst, fehlt mir die Kontrolle über mein Wohlbefinden im elementarsten Sinne. Nahrung baut den Körper auf und gibt mir alles Rüstzeug, bevor ich mich mit komplexeren Themen in meinem Job auseinandersetzen kann. Stimmt da die Balance nicht, schlägt das auch unweigerlich auf die Psyche nieder, die Konzentration schwindet, ich werde langsamer, unausgeglichener und der Stresslevel steigt.

Als ich studiert habe, hatte ich natürlich weniger Geld und Fertiggerichte waren mir recht und billig. Doch mit der Zeit habe ich mir das Kochen selbst beigebracht und mit der Zeit perfektioniert. Es ist wie mit einem Handwerk, das ich lerne – es macht mir immer mehr Spaß, je mehr ich  damit machen kann. Und sind wir mal ganz ehrlich: Freund_innen zu sich nach Hause zu einer Maggi-Suppe einladen hat doch wirklich keinen Flair.

Ein Plädoyer für das Selber-Kochen – und gegen das „Plastikrechtecke mit der Gabel perforieren“. Bis bald!!

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