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Guter Schlaf mit der richtigen Matratze

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Matratze

Foto: seaotter22

Ein guter Schlaf beginnt mit der richtigen Matratze- Was wie ein Slogan einer österreichischen Tageszeitung klingt kann ich mit vollster Überzeugung bestätigen. Wer Rückenprobleme hat oder unter schlechtem Schlaf und Verspannungen leidet, sollte sich überlegen, in die Anschaffung einer besseren Schlafunterlage zu investieren. Dabei gibt es unterschiedliche Dinge zu beachten:

Wer schlecht schläft, der sollte seine Matratze wechseln: Alle sieben bis zehn Jahre sind auch gute Matratzen „reif für die Insel“. Essentiell bei einer Matratze ist nämlich die Stützung der Knochen, damit sich unsere Muskeln entspannen können und die Bandscheiben sich regenerieren und mit ausreichen Flüssigkeit gefüllt sind. Passiert das nicht, so hat man Tag aus Tag ein einen Kater.

Eine gute Matratze gibt an Gesäß und Schultern nach. Schläft man eher auf der Seite, so müssen Schulter und Becken beim Einsinken möglichst eine gerade Linie bilden, um Verspannungen zu vermeiden. Wichtig ist dabei auch die Wahl des Kissens: Der Nackenwirbel sollte hier beim Aufliegen auf Höhe der Wirbelsäule sein. Dabei gibt es spezielle Nackenkissen, die Abhilfe schaffen können.

Es gibt unterschiedliche Matratzentypen, wobei bei allen gilt, dass sie individuell gut stützen müssen, es gibt also per se keinen „idealen“ Matratzentyp: Ob Latex (speichert Wärme gut), Federkern (bei Neigung zu starkem schwitzen), Kaltschaum (guter Wärmeausgleich), Wasserbett oder Schaumstoff (verändert je nach Temperatur die Struktur), den richtigen Typ muss man durch Probeliegen für sich entdecken.

Sieht man alternativ zum Beispiel nach Japan, gibt es sogenannte Tatami-Betten, bestehend aus Matten mit einem Reisstrohkern, auf dem eine Binsenmatte aus Gras liegt und an die Baumwollbänder an den Rändern angenäht werden. Diese Matten werden auch in traditionellen Häusern als Fußboden verwendet und sollen eine optimale Dämpfung für den Rücken haben.

Aber auch auf den Lattenrost sollte man nicht vergessen. Heutzutage gibt es neben Holz auch andere Varianten, die den Rücken unterstützen. In meiner Studienzeit hatte ich wenig Geld und hab mir ein Bett aus Euro-Paletten gebastelt. Das war eigentlich gar nicht so schlecht, ich bin aber froh, ein mittlerweile ein richtiges Bett gefunden zu haben.

Ein optimiertes Bettensystem nach schlafmedizinischen Erkenntnissen hat das Hotel Paradiso in der Eurotherme Bad Schallerbach sich angeschafft. Dabei bestehen die Matratzen aus Naturkautschuk, die die Durchblutung fördern soll und der Lattenrost ist aus Eschenholz zur Entlastung der Wirbelsäule und Bandscheiben. Dazu gibt es eine spezielle „Lokosana-Erdungsauflage„, die mit Hilfe von natürlichen Magnetfeldern unsere Energien wieder zurechtrücken soll. Die Decken und Pölster sind aus Schafwolle zur besseren Durchlüftung und zum optimalen Wärmeaustausch. Die Rolls Royce Variante des Schlafengehens quasi!

Nach all dem Bettgeflüster wünsche ich euch allen einen erholsamen Schlaf!!

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