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Fit durch's Leben

Achtsamkeit im Alltag

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Mindfulness

Foto: NO MSG

Wie schon einmal angekündigt möchte ich das Spektrum meiner Serie zur Achtsamkeit um heute um Praktiken im Alltag erweitern. Keine Angst, ein weiteres Workout erwartet euch nicht, vielmehr setzen die Übungen vor der Tat an, ihr bringt quasi alles schon selbst dafür mit:

Im täglichen Leben gilt es eher durch Achtsamkeit zu lernen, unsere Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu lenken und wie es entwickelt, als „in unseren Köpfen zu leben“. Zu oft argumentieren Befürworter, dass das Tempo und die Hektik des modernen Lebens uns  in einem Strom von Gedanken und Gefühlen gefangen halten, in die Probleme der Vergangenheit vertieft oder durch Ängste über die Zukunft überwältigt. Die Theorie ist, dass durch die Verbindung mit der Gegenwart wir in aller Ruhe unsere Gedanken, Gefühle und Empfindungen beobachten, um diesen mehr direkt bewusst zu werden. Achtsamkeits-Praktikern gelingt es mit der Zeit wesentlich besser, diese zu verwalten.

Hier ein paar Praktiken, die ich schon probiert habe:

1. Morgenübung. Wenn man aufwacht einfach aufsetzen und noch ein bisschen auf den Atem achten, vielleicht die Emotionen oder Schwingungen wahrnehmen, die ihr empfindet. Dabei strecken und jeden Muskel fühlen und so langsam in den Tag gleiten.

2. Alltagstätigkeiten wahrnehmen. Duschen, Geschirrspülen, Zähneputzen, die einfachen Routinen eben. Probiert dabei euch einmal voll zu konzentrieren und bewusst den Teller oder die Zähnen zu putzen. Ihre werdet merken wie viel wir schon auf Autopilot funktionieren und wie viel besser das Resultat ist, wenn man genauer darauf achtet.

3. Achtsam essen. Mal den Fernseher oder Computer/Telefon ausschalten und die Zeitung weglegen. Sich nur auf das Essen konzentrieren, auf jeden einzelnen Bissen-ihr werdet sehen dass das gar nicht so langweilig ist. Im Gegenteil, es schmeckt sogar besser!

5. Tee trinken. Die Teezeremonie gilt in vielen Kulturen seit Jahrhundeten als meditatives Ritual. Einmal pro Tag den Tee langsam zubereiten, eingießen und bewusst genießen wirkt wahre Wunder!

6. Innehalten. Untertags den Moment immer wieder innehalten und in den Moment hineinspüren: Was geschieht gerade/mit mir?

7. Konzentriert arbeiten. Wählt eine Aufgabe, die den Unerschied macht an diesem Arbeitstag und geht nicht zur nächsten, bevor diese erledigt ist. Das hilft der Konzentration ungemein.

8. Körper-Erdung. Während des Tages immer wieder in den Körper hineinspüren (Verspannungen, Hitze, etc.) und auf die Haltung achten und deren Wechsel wahrnehmen.

9. In Ruhe lesen. An einem ruhigen Ort zu ruhiger Zeit ein gutes Buch lesen. Dabei elektronische Geräte ausschalten. Das Einlassen auf eine andere Zeit hilft der Konzentration.

10. Reflektion vor dem Schlafengehen. Wie war der Tag? Wo war ich besonders achtsam/wo kann man noch achtsamer Handeln? Wie fühle ich mich nach diesem Tag? Einfach noch einmal reflektieren, was an diesem Tag gelungen ist.

Diese Rituale sind nicht die einzigen, bei denen man achtsam sein kann, aber probiert einfach einmal ein paar von ihnen aus und sagt mir, was ihr davon hält!

2 thoughts on “Achtsamkeit im Alltag

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