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Fit durch's Leben

Rücken-Test: Wärmepflaster

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Plaster

Foto: Stefan Kellner

Die kalte Jahreszeit, die in Österreich gleichbedeutend mit dem Wort Ewigkeit zu sein scheint, hält ihren Einzug und bläst ihren frostigen Wind nicht nur durch die in Sehnsucht zum Boden stehenden Blätter, sondern auch um die Glieder. Hochpoetisch wollte ich heute beginnen, dabei geht es heute eigentlich „nur“ um eines: Wie wirken Wärmepflaster?  Im Büro habe ich eine nette Kollegin, die noch mehr als ich auf unsere Gesundheit schaut und eben diese schwört auf Wärmepflaster  bei Verspannungen. Ich war anfangs meiner Natur entsprechend etwas skeptisch, da ich von vielen Seiten gehört habe, dass durch ihre Anwendung unangenehme Hautreizungen entstehen können, was bei meiner Neurodermitis nicht unbedingt angenehm ist.

Dabei gibt es unterschiedliche Zugänge:

a)mit Capsaicin: Lokal aufgetragen, stimuliert das aus Cayennepfeffer-Dickextrakt gewonnene Capsaicin die Wärme- und Schmerzrezeptoren der Haut. Spürbar und oft als Rötung sichtbar ist zunächst die Hautreaktion. Die Durchblutung wird gefördert, ein Wärmegefühl breitet sich aus. Ein weiterer positiver Effekt ist die lang anhaltende schmerzstillende Wirkung. Das Capsaicin hemmt die Freisetzung eines Schmerzbotenstoffes…

b)Eisenpulverbasierte Wärmepflaster verzichten auf die direkte Reizung der Haut durch Wirkstoffe zugunsten einer externen Wärmezufuhr. In Pflaster eingebundenes Eisenpulver reagiert hierbei mit dem Sauerstoff der Luft, die entstehende Reaktionswärme wird an den Körper abgegeben. (Quelle: Wikipedia)

Ich habe mich für Variante b) entschieden und muss sagen, die stechenden Verspannungen vom vielen Sitzen haben sich auf erstaunliche Weise nach ein paar Stunden Anwendung (ohne Hautirritationen) deutlich verringert, wobei anzumerken ist, dass es sich hier nur um eine Akutlösung handeln sollte. Zeitweise bin ich mir vorgekommen  wie in Australien, wo es Heizdecken in fast jedem Hotelbett gibt, die eine Hitze ausstrahlen, die auf Dauer recht unangenehm sein kann. Regelmäßiges Rückentraining hilft da besser, auch bei der Stärkung der Problemzonen.

Ein interessantes Experiment war es trotzdem, mal eine Wärmewindel zu tragen 😉

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