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Kräuterkunde: Johanniskraut

2 Kommentare

Foto: hexeli76

Weil mein Mann weiß, dass ich häufig stark in der Arbeit eingesetzt werde und viel zu tun habe, hat er mir kürzlich ein Zusatzpräparat besorgt, das mir bei stressigen Tagen helfen soll, meine Stimmung zu heben und den Stresspegel zu senken. Bei genauem Lesen der Verpackung habe ich dann gesehen, dass das Präparat hauptsächlich aus Johanniskrautextrakt besteht und nachgeforscht, was es mit dieser Pflanze eigentlich auf sich hat.

Johanniskraut ist wohl eines der beliebtesten natürlichen Mittel gegen Depression. Wer unter einer leichten bis mittleren Depression leidet, wird vom Arzt unter anderem eine Empfehlung dieses Krauts bekommen. Johanniskraut in der Form von Rotöl wird unter anderem auch bei Muskelschmerzen, Zerrungen, Stichverletzung und Quetschungen eingesetzt. Es sollte eigentlich in keiner Hausapotheke fehlen.

Aber Achtung: Johanniskraut kann sehr lichtempfindlich machen, daher sollte man vorsichtig bei Sonneneinwirkung sein. Auch sollte man Johanniskrautöl nicht auf frische Verbrennungen auftragen!

Einer der Inhaltsstoffe des Johanniskrauts ist Hypericin. Diesem wird eine antidepressive Wirkung zugesprochen, Hyperforin wirkt antibiotisch.

Hyperosid und Rutosid zählen zu den Flavonoiden und wirken stärkend auf die Blutgefäße, lösen Krämpfe und hemmen Entzündungen; allgemein haben sie eine positive Wirkung bei chronischen Krankheiten. Außerdem lassen sich Gerbstoffe, ätherisches Öl und weitere sekundäre Pflanzenstoffe in dem Heilkraut nachweisen. (Quelle: johanniskraut.co)

Bei der Einnahme von Hypercim perforatum wird das zentrale Nervensystem beeinflusst, so dass vermehrt Botenstoffe ausgeschüttet werden. Johanniskraut sorgt dafür, dass das Ungleichgewicht des Stoffwechsels im Gehirn ausgeglichen wird.

Zu diesen Botenstoffen zählen Noradrenalin, Serotonin und Dopamin. Bei depressiven Personen wurde im Blut ein verminderter Anteil von Serotonin gemessen; dieser Botenstoff hat einen Einfluss auf das Wohlbefinden, den Schlaf und die allgemeine Antriebslage. Dopamin wirkt bei einem Mangel ebenfalls hemmend auf den Antrieb und beeinflusst außerdem Konzentration und Merkfähigkeit. Noradrenalin hat eine ähnliche Wirkung wie Dopamin und Serotonin: Auch dieser Botenstoff beeinflusst das Gedächtnis und die Aufmerksamkeit. Bei einem Mangel stellt sich außerdem häufig ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus ein. (Quelle: johanniskraut.co)

Johanniskraut enthält zusätzlich Inhaltsstoffe, deren Auswirkung auf den menschlichen Körper noch nicht erforscht wurden. Dass das Kraut einige positive Eigenschaften hat, ist jedoch bewiesen und wird sogar von der Schulmedizin bestätigt.

2 thoughts on “Kräuterkunde: Johanniskraut

  1. Hi,

    zu Deinem Artikel: Johanniskraut KANN die Lichtempfindlichkeit erhöhen, MUSS es jedoch nicht.
    Die Präparate sollten, damit sie wirken, über einen längeren Zeitraum genommen werden, so steht es wohl auch in den Beipackzettel.

    Grüße

    Uli

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