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Wie gesund ist Wein wirklich?

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Foto: slack12

Friedrich Hebbel schrieb einst: „Der Wein ist die edelste Verkörperung des Naturgeistes.“ und so wird das Getränk auch heute angesehen. Vielleicht drückt es niemand mehr so aus wie Hebbel, die „Marke“ Wein jedoch wird stets mit den Attributen „natürlich“, „edel“ und „gebildet“ versehen. Wer Wein trinkt scheint sich also in einem bestimmten gesellschaftlichen Stand zu befinden – zumindest lässt die Werbung einen das gerne glauben. Auch wer romantisch sein möchte, wird stets Wein kredenzen und kein Bier. Hinzu kommt die Annahme, dass Wein auch einen gesundheitlichen Nutzen hat und das tägliche Glas Wein dem Körper Gutes tut. Aber was genau ist dran an dieser Aussage?

Erst kürzlich hat der europäische Gerichtshof Pfälzer Winzern verboten das Prädikat „bekömmlich“ auf die Weinflaschen oder auch nur in Verbindung des Weines zu verwenden. Das liegt daran, dass sich die Ansichten in Bezug auf den Wein in den letzten Jahren vielleicht etwas geändert haben.

In den späten 70er Jahren die galt die Annahme, dass sich Wein positiv auf die Gesundheit auswirken müsse. Dies resultierte daraus, dass man beobachtete, wie in Frankreich eine sehr fettreiche Kost verspeist und viel geraucht wurde und die Franzosen dennoch viel seltener an einem Herzinfarkt starben als anderorts. Da die Franzosen tendenziell auch gerne Wein trinken, muss es wohl daran liegen.

Zudem wurden dem Wein auch Inhaltsstoffe nachgewiesen, die an sich auch eine positive Wirkung im Körper erzielen könnten. Diese Inhaltsstoffe wurde an Zellen erfolgreich getestet und man freute sich über das Ergebnis. Heute jedoch ist man vorsichtiger geworden und muss hier nochmals genauer nachforschen.

Das Kritische ist, dass man nicht genau weiß, ob und wie die Stoffe im Körper aufgenommen werden. Kommen die Wirkstoffe wirklich in nennenswerten, für die Wirksamkeit relevanten Mengen im Blut und in den Zellen an, oder werden sie erst gar nicht richtig aufgenommen oder vorher durch die Leber abgebaut? (Quelle: Claus Jacobs von der Universität des Saarlandes auf spiegel.de)

Eines ist jedoch sicher – falls die Stoffe wirken, dann hat der Rotwein eine gesundheitsfördernde Wirkung, nicht jedoch der Weißwein, da dieser nur aus dem Saft und nicht aus der ganzen Traube gewonnen wird.

Die gesundheitsfördernde Wirkung des Weines konnte bis dato also noch nicht ganz sicher nachgewiesen werden. Der schädliche Aspekt – also der Alkoholgehalt – ist ihm jedoch sicher.

Ich persönlich trinke trotzdem sehr gerne ein Gläschen Wein. Zum Abendessen, oder zu einem sozialen Anlass. Ich halte es hier wie mit vielen anderen Dingen. In Maßen genossen, werde ich sicher keinen großen Schaden nehmen und wer weiß, vielleicht kann bald mit Sicherheit eine positive Wirkung des Weines auf den menschlichen Körper nachgewiesen werden!?

Wer sich übrigens weiter zum Thema Wein informieren möchte, oder auch den einen oder anderen ausgezeichneten Qualitätswein aus Österreich erstehen möchte, dem empfehle ich die Paradiso Vinothek und den Paradiso Weinclub. Hier werdet ihr bestimmt gut beraten und könnt euch über das Thema auch mit anderen austauschen und Empfehlungen sammeln und abgeben.

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