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Fasten nach Buchinger Teil 2

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Foto: hepp

Es ist wieder soweit – die Fastenzeit hat begonnen. Zeit also, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und meinen vorangegangenen Artikel Fasten nach Buchinger Teil 1 zu vervollständigen. Während ich im 1. Teil berichtet habe, worum es sich bei dieser Fasten-Methode handelt, wird es sich in den nächsten Zeilen um den genauen Ablauf und die die Ergebnisse drehen. Denn warum sollte man seinen momentaner Lebensstil derart verändern, wenn es keine nachweisbaren Resultate mit sich bringen würde? Warum also fasten so viele Menschen im Stil von Buchinger?

Der Hauptgrund, warum die Fastenkur nach Buchinger so beliebt ist, liegt in erster Linie darin, dass sie nicht nur eine sondern eine Vielzahl an positiven Ergebnissen bewirkt. Auf der Webseite des Eurothermen Resorts in Bad Hall beispielsweise sind folgende Vorteile aufgelistet:

  • Entgiften und Entschlacken
  • Sanierung des Darms
  • Stärkung des Immunsystems
  • Verzögerung biologischer Alterungsvorgänge
  • Regulierung des Blutdrucks
  • Entstauung des Bindegewebes
  • Linderung bei Rheumaschmerzen
  • Schönere Haut
  • Gewichtsreduktion
  • Starker Impuls für eine Lebensänderung

Das alleine ist Motivation genug, um sofort eine dieser Fastenkuren zu starten und zumindest auszuprobieren. Doch es kommt noch besser. Wer zum Beispiel unter rheumatischen Beschwerden leidet, kann durch das Fasten eine Schmerzlinderung und Entspannung der Gelenke erfahren, da die Säure im Blut gesenkt wird. Darüber werde ich in den nächsten Tagen näher berichten.

Auch im Falle von vorherrschenden Stoffwechselstörungen oder Hautproblemen wie Akne oder Neurodermitis kann eine Fastenkur „Wunder“ bewirken und Linderung bringen.

Aber Achtung: Nicht jeder darf fasten! Fasten dürfen nur jene Menschen, die gesund sind! Am besten, man bespricht das Vorhaben mit einem Arzt, da diese Reinigung des Körpers für diesen auch eine Belastung darstellt.

Und wie läuft diese Heilfastenkur nun genau ab? Um den Körper langsam auf die bevorstehende Fastenzeit vorzubereiten, tastet man sich langsam und vorsichtig an die Trinkkur heran. Zwei Entlastungstage sollten dazu genutzt werden, die Energiezufuhr vorsichtig zu drosseln. Dabei wird darauf geachtet, nur leichte Kost zu sich zu nehmen. Reis, Gemüse und Obst sind hier eine gute Wahl. Ein Steak hingegen wäre ein absolutes No-Go!

Danach beginnt der erste Fasttag mit einer ärztlichen Untersuchung und einer gründlichen Darmentleerung mit Hilfe von Glaubersalz. Diese Mischung aus Kochsalz und Schwefelsäure schmeckt genauso ekelig, wie sie klingt. Die Wirkung setzt bereits nach 3 Stunden ein und in dieser Zeit sollte man sich nicht allzu weit von der nächsten Toilette entfernen.

Danach startet die Entschlackung des Körpers. An den folgenden Tagen wird der Körper mit Kräutertee mit Honig, klarer Gemüsebrühe und Obstsaft versorgt. Sanfte Bewegung und viel Entspannung, sowie ausreichende Wasserzufuhr komplettieren die Behandlung und führen zu optimalen Ergebnissen. Auch Leberwickel oder ein Basenbad helfen dabei, die Schlacke auszuschwemmen.

Nach 5 Fasttagen nimmt der „Spuk“ auch schon wieder eine Ende und der Körper wird vorsichtig auf das Aufnahmen von fester Nahrung vorbereitet.🙂

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