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Kokosblütenzucker

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Foto: doc(q)man

„Kokosblütenzucker? Das gibt’s wirklich?“, das war meine Reaktion, als meine Freundin das frisch vom Biomarkt gekaufte Glas mit dem Zucker hervorholte und mir strahlend präsentierte. Ja, den hat mir meine Masseurin empfohlen. Beeindruckend. Ich versuchte mir sofort vorzustellen, wie die Blüten einer Palme wohl aussehen könnten und mir fiel dazu nichts ein. Deswegen habe ich sofort nachgelesen und folgendes gefunden…

Foto: nnordost

Habt ihr so etwas schon mal gesehen? Ich bis dato noch nicht. Aber ich muss sagen, diese Blüten sehen wirklich traumhaft aus. Diese Blüten werden für die Herstellung des Kokosblütenzuckers vom Baum abgeschnitten. Der Saft, der aus diesen teils riesigen Blüten-Stangen rinnt, wird gesammelt und dann zu Kokoszuckerblöcken eingekocht. Diese Blöcke werden Jaggery genannt. Sobald die Jaggery getrocknet sind, werden sie zu Zucker gemahlen.

Der Kokosblütenzucker ist bis dato noch nicht allzu bekannt und wird traditionell von Kleinbauernkooperationen, etwa in Indonesien, per Hand  hergestellt und bietet den dort ansässigen Bauern eine gute Einkommensquelle. Die Nahrungs- Landbauorganisation der Weltbank hat diese Art des Palmzuckers sogar als nachhaltigsten Zucker bestimmt, da dieser eine höhere Zuckerausbeute als Rohrzucker und 20% weniger Mittel bei der Zucht verwendet.

Der Saft der Kokospalme kann in Zucker umgewandelt werden, der so weich wie Honig ist … Die Natur hat dieses Produkt so wachsen lassen, dass es nicht in den Fabriken verarbeitet werden kann. Man kann Palmzucker nur dort produzieren, wo es Palmen gibt. Die lokale Bevölkerung kann auf einfache Weise aus dem Nektar den Kokosblüten Zucker herstellen. Die Palmen bieten eine Möglichkeit, die Armut auf der Erde zu beseitigen. Es ist auch ein Gegengift bei Elend.“ Gandhi 3.5.1939 (Quelle: noble-house.tk)

Viele Menschen entdecken diese Art des Zuckers für sich, da er aus gesundheitlicher Sicht sehr interessant ist. So hat der Kokosblütenzucker einen sehr hohen Wert an Antioxidantien. Der ORAC-Wert (Oxygen-Radical Absorption Capacity) von Kokosblütenzucker liegt etwa bei 2.200. Pro Tag sollte man 3000-5000 Einheiten aufnehmen, wobei eine Tomate 406 Einheiten, eine Karotte 666, eine Mango 1002 und eine Kiwi 1210 ausmacht. (Quelle: gesundheitscheck.de)

Auch der Glykemische Index (kurz: GI) liegt bei weitem unter dem von Honig und Rohrzucker. Der Fruktose-Anteil von Kokosblütenzucker ist auch sehr niedrig, Menschen mit einer Fruktose-Intoleranz sollten diese Art des Zuckers trotzdem meiden.

Achja und das Beste: Der Kokosblütenzucker schmeckt nach Karamell!!! Mmmmmhhhhh!🙂

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