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Fit durch's Leben

Fasten nach Buchinger Teil 1

Ein Kommentar

 Foto: milkandhoney2012

„Fasten nach Buchinger“ war mir bislang kein Begriff. Erst als sich herausstellte, dass es sich dabei um die wohl beliebteste Art des Heilfastens handelt, bei man sich nur mithilfe von Flüssignahrung ernährt (insbesondere Gemüsebrühen, Säfte und Tee), erinnerte ich mich an den einen oder anderen Bericht von Bekannten und Freunden, die sich diesem Heilfasten unterzogen und es mir wärmstens weiterempfohlen haben. Die vom Internisten Otto Buchinger in den 1920er Jahren entwickelte Trinkkur verschaffte dem Arzt Linderung seines Gelenkrheumas.

Auf der Webseite des EurothermenResorts Bad Hall fand ich eine sehr übersichtliche Definition dieser speziellen Art des Fastens.

Das sogenannte „Heilfasten nach Buchinger“ ist eine wertvolle Erfahrung, ein Erlebnis, das man nur durch sich selbst machen kann. Diese Form des Fastens bedeutet, auf feste Nahrung zu verzichten, um so die Ausscheidung von Giftstoffen über Darm, Nieren und Haut zu fördern. Voraussetzung für diese Form des Fastens, sind Aufgeschlossenheit, Neugierde und die Bereitschaft es einfach auszuprobieren und den Entschluss zu haben es durchzuhalten. (Quelle: eurothermen.at)

Dabei wird ein wirklich wichtiger Punkt angesprochen: die Aufgeschlossenheit. Sich eine verhältnismäßig lange Zeit nur von Flüssigkeiten zu ernähren, bedeutet eine große Umstellung. Auch, wenn diese nur temporär ist, braucht es die Bereitschaft, das Vorhaben auch wirklich durchzuziehen und sich auf den kurzzeitigen neuen Lebensstil nicht nur einzulassen, sondern diesen auch nach Möglichkeit zu begrüßen.

Wenn man es schafft, den Zustand des Heilfastens zu genießen, ist es auch möglich, die eigenen Gedanken zu „entschlacken“ und sich seines Daseins eine Spur bewusster zu werden. Das schließe ich zumindest aus den Gesprächen mit meinen Bekannten und Freunden, die vom Heilfasten nach Buchinger nur so geschwärmt haben.

Als außenstehende Person ist es vielleicht ein Bisschen schwierig, nachzuvollziehen, was genau am Suppenessen so toll sein soll. Wahrscheinlich wird man immer auf Zweifel stoßen, wenn man von einer derartigen Erfahrung spricht. Ich persönlich denke, dass es nur wertvoll sein kann, wenn man sich zumindest für einige Tage auf „das Wesentliche“ konzentriert. Nicht nur in der Ernährung, sondern eben auch in der Gedankenwelt.

One thought on “Fasten nach Buchinger Teil 1

  1. Ich bin ja sowieso ein kleiner Suppenkasper, da rin sehe ich kein Problem. Schwieriger finde ich aber, dass ich Mittags im Büro festsitze. Da ist es mit Suppe nicht ganz so einfach.

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