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Fit durch's Leben

Öko Kleidung

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Foto: haroulaki

Gerade in der Vorweihnachtszeit war es auffällig: Der Kleidungskonsum scheint von Jahr zu Jahr zu steigen. Vielleicht ist das nur eine sehr subjektive Wahrnehmung, aber ich hatte das Gefühl, dass die meisten Einkäufe kleidungstechnischer Natur waren. Auch ich habe meine Familie mit neuen Wollpullis und Socken ausgestattet. Ein Klassiker eben.😉 Und gerade, wenn man eine Familie hat und „auf’s Geld schauen muss“, greift man gerne zu den „tollen Angeboten“. Dass dieser Griff eine große Bedeutung hat, sollte man jedoch stets bedenken.

Baumwolle wird mit jedem Jahr, ebenso wie Öl, ein selteneres Gut. Das bekommen wir Konsumenten nicht mit, weil das Angebot für günstige Baumwoll-Shirts immer noch vorhanden ist. Für nur wenige Euros bekommt man eine riesige Auswahl an Kleidungsstücken, die der aktuellen Mode entsprechen und die man „unbedingt“ besitzen muss.

Dass dies auf Kosten von ausgebeuteten Arbeitern in den Fabriken von Bangladesch, China, etc. passiert wissen wir bereits. Aber auch die Umwelt leidet. Für die Herstellung werden nämlich Chemikalien verwendet, die von den Fabriken direkt in die Abwässer geleitet werden. Greenpeace und andere Umweltschutzorganisationen kämpfen bereits seit Jahren gegen diese Zustände, haben jedoch kaum Erfolg. Die Politik und die Wirtschaft in den jeweiligen Erzeugerländern sind auf Seiten der Hersteller.

Was wir als 2. Haut tragen, ist also meist voll mit ungesunder Chemie. Ein Grund zur Panik besteht hier nicht, da europaweit Tests durchgeführt werden, inwiefern die Kleidungsstücke Allergien hervorrufen können. Die Testergebnisse werden von Land zu Land weitergereicht um ein eventuelles und rechtzeitiges Vom-Markt-Nehmen zu gewährleisten.

Trotzdem: Eine weitaus nachhaltigere Entscheidung wäre der Griff zur sogenannten Öko-Kleidung. Hier gibt es mittlerweile zahlreiche Gütesiegel, die gewährleisten, dass mit dem Kauf des jeweiligen Produkts sowohl die Umwelt als auch die Arbeitskräfte geschützt werden. Andere scheinbare Öko-Kleidungsstücke wiederum werden nur als solche ausgegeben, um ein sicheres Gefühl zu erzeugen.

Tatsache ist jedoch: Der Kunde ist der König. In jeglicher Hinsicht. Was nicht gekauft wird, wird nicht weiter erzeugt und so liegt es auch in unserer Verantwortung, die richtige Entscheidung zu treffen und das nachhaltigere Produkt zu kaufen. Ich persönlich gebe zu, dies hin und wieder zu machen. Immer geht es sich einerseits aus Kostengründen, andererseits auch aus geschmacklichen Gründen nicht aus.

Da die Öko-Kleidung noch nicht allzu verbreitet ist, ist das Angebot noch sehr marginal und trifft nicht immer meinen Kleidungsstil. Aber ich hoffe, dass es hier bald zu einer Vermehrung des Angebots kommt und ich künftig viel öfter mit einem reinen Gewissen einkaufen gehen kann.🙂

Wer sich für dieses Thema im Detail interessiert, kann hier tolle Informationen finden: www.zeit.de

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