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Multitasking ist out!

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Foto: hikabu

Frauen seien die besseren Multitasker, heißt es immer. Tatsache ist jedoch, dass Frauen und Männer genauso gut sind, mehrere Aufgaben auszuführen. Oder sollte ich vielleicht besser schreiben genauso schlecht? Was von vielen Arbeitgebern nämlich oft als selbstverständlich betrachtet, wenn nicht sogar vorausgesetzt wird, hat sich nämlich als Mythos herausgestellt. Es ist physiologisch gar nicht möglich, mehrere entscheidungsbedingt Tätigkeiten auszuführen, ohne einen Qualitätsverlust einzubüßen.

Der Begriff „Multitasking“ stammt ursprünglich aus der Programmiersprache und beschreibt das gleichzeitige Ausführen mehrerer Aufgaben. Dass das menschliche Gehirn jedoch kein Betriebssystem ist, beweist die amerikanische Informatikerin Gloria Mark. In ihrer Studie wurden kalifornische Arbeitnehmer alle 11 Minuten von ihrer Tätigkeit unterbrochen und benötigten im Schnitt 25 Minuten um zu ihrer ursprünglichen Tätigkeit zurück zu kehren. Multitasking kostet also sogar Zeit!

Sogenannte „heavy Multitasker“ haben sogar Probleme, sich zu konzentrieren und können Aufgaben nur viel langsamer bewältigen, als jene Kollegen, die eine Aufgabe nach der anderen bearbeiten. Sobald die „heavy Multitasker“ jedoch nur ein Medium und eine Aufgabe auf einmal in Angriff nehmen, sind sie genauso schnell, wie ihre Kollegen.

Und weil Ausnahmen wie immer die Regel bestätigen wurde auch hier eine kleine Gruppe an Menschen ausfindig gemacht, die sich auf zwei Dinge konzentrieren können, ohne Fehler dabei zu machen. Sie werden als „Supertasker“ bezeichnet. Die Häufigkeit dieser Menschen ist jedoch sehr gering, weswegen es ratsamer ist, zuerst eine Aufgabe abzuschließen, bevor die nächste in Angriff genommen wird.

Die meisten Menschen können nicht mehrere Sachen parallel machen. „Multitasking funktioniert zwar, aber nicht ohne dass wir länger brauchen und Fehler machen“, sagt die Psychologin Melanie Tschernegg. (Quelle: derstandard.at)

Wenn mein Chef in Zukunft von mir erwartet, zwei Aufgaben in der selben Zeit zu lösen, werde ich mich darauf besinnen, dass ich weitaus effizienter arbeite, wenn ich mich zuerst um die eine und erst danach um die andere Aufgaben kümmere. Multitasking erzeugt schließlich auch einen großen Stresspegel und den gilt es, soweit wie möglich zu vermeiden! Unserer Gesundheit zuliebe!

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