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Fit durch's Leben

Rückengesundheit

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Foto: Williamholling

Bis in meine frühen Dreißigerjahre hatte ich das Gefühl, unverwundbar zu sein. Ich war eigentlich auch immer gesund, hatte keine Beschwerden, habe mir nur ab und zu hier oder da etwas gebrochen, aber nie ist mir etwas wirklich Schlimmes passiert. Deswegen war ich umso erschrockener, als ich eines Tages von meinem Bürosessel aufstand und mein Rücken nicht mehr wollte. Ich hatte das Gefühl, als wäre ich im unteren Rückenbereich gelähmt und mit jedem Schritt hätte ich vor Schmerzen laut aufschreien können. Das geschah ohne Vorwarnung. Heute weiß ich, dass es sich nicht um einen Bandscheibenvorfall, aber zu einer Vorstufe davon handelte. Ich war zu lange körperlich untätig, bin zu viel gesessen und habe zu wenig Wasser getrunken, um meine Bandscheiben mit der nötigen Flüssigkeit zu versorgen. Es war definitiv ein Aufruf, mich mehr um meine Rückengesundheit zu kümmern!

Was für mich in dem Moment, als mein Rücken bei jedem Schritt schmerzte beinahe unmöglich erschien, war in meinem Fall das Rezept zur „Heilung“: Bewegung! Und damit meine ich nicht nur Spazieren gehen oder Stiegen steigen, sondern konkretes Rückentraining. Mein Arzt empfahl mir auch gleich einen passenden Rahmen und einen tollen Trainer, der mich mit Übungen versorgte und meine Haltung korrigierte, die dank der vielen Arbeitsstunden im Sitzen in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Weiters lernte ich folgendes: „STABI- LITÄT = BEWEGUNGSKONTROLLE = SCHMERZKONTROLLE“. Dabei sind 3 Ebenen der Körper- kontrolle für funktionelle Bewe- gungsmuster gleichermaßen von Bedeutung:

  • Die physiologisch optimale auf- rechte Haltung wird durch die glo- bale Muskulatur gesteuert. Dadurch werden alle Gelenke in Mittelstel- lung belastet und Muskeln ihrer Funktion entsprechend eingesetzt.
  • Die Becken-/Rumpfkontrolle mit physiologischer Lendenlordose (global stabilisierende Muskulatur) – schützt die Wirbelsäule in Belastungssituationen und
  • Die segmentale (lokale) Stabilität kontrolliert wie ein Sicherheitsgurt die Bewegung zwischen den Wirbel- segmenten und sorgt dafür, dass in Belastungssituationen eine optima- le Kraftübertragung innerhalb der Wirbelsegmente gewährleistet ist.

Die Koordination zwischen den lokalen und globalen Rumpfmus- keln ist analog dem Zusammen- spiel der Musikinstrumente eines Orchesters. Der Beitrag jedes einzelnen ist wesentlich für die Harmonie. (Quelle: rückenhilfe.at)

Weiters habe ich folgendes Trainingsvideo gefunden, das zwar kein persönliches Training und auch keinen Arztbesuch ersetzt, jedoch unter Umständen unterstützend helfen kann.🙂

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