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Fit durch's Leben

Bewegung lässt uns länger leben!

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Foto: e e m m a h s

So extrem, wie die junge Dame auf dem Foto muss es ja jetzt nicht gerade sein, aber es wurde vor kurzem wissenschaftlich erwiesen, dass Bewegung die erwartete Lebensdauer verlängert. Es kommt nicht primär darauf an, wie die körperliche Beschaffenheit eines Menschen ist. Menschen, die ein „Idealgewicht“ haben und sich nicht bewegen, haben beispielsweise eine kürze Lebenserwartung als adipöse Menschen, die sich regelmäßig bewegen.

Für die Studie haben skandinavische und US-Forscher Daten aus sechs Untersuchungen mit mehr als 650.000 Teilnehmern im Alter von 21 bis 90 Jahren analysiert.

Die Wissenschafter unterstreichen darin den positiven Effekt selbst von leichter körperlicher Betätigung. Wer beispielsweise wöchentlich rund 75 Minuten zügig gehe, steigere seine Lebenserwartung im Schnitt um 1,8 Jahre, heißt es im Fachjournal „PLoS Medicine“. (Quelle: derstandard.at)

Für die Kategorisierung in die Klassen „normalgewichtig“, „übergewichtig“ und „adipös“ wurde der Bodymaßindex herangezogen. Der BMI setzt das jeweilige Körpergewicht in ein Verhältnis zur Körpergröße.

Bei der Studie kam ganz klar zum Vorschein, dass Menschen mit einem Normalgewicht (der BMI liegt hier zwischen 18,5 und 24,9), die sich jedoch nicht bewegten im Schnitt um 3,1 Jahre früher starben, als jene Menschen mit einem BMI von 30-34,9, die jedoch körperlich aktiv waren. Unbestritten ist natürlich die Tatsache, dass aktive, schlanke Menschen gesünder leben als adipöse und inaktive Menschen. Der Unterschied in der Lebenserwartung liegt hier bei 7,2 Jahren.

Die Kernaussage dieser Studie ist vollkommen klar: Ein inaktiver Lebensstil schadet und ein aktiver Lebensstil kann die Lebenserwartung immens steigern! Ein moderates Training, bzw. schon ein einfaches Spazierengehen kann also das eigene Leben enorm verändern. Wir selbst haben unsere Gesundheit in der Hand, das sollten wir uns stets bewusst sein und dahingehend auch Entscheidungen fällen.

Lift, oder Stiegensteigen? Autofahren, oder spazieren gehen? Fernsehen, oder Radfahren? Im Idealfall findet diese Studie auch Anklang bei diversen Firmenchefs, die ihren Mitarbeitern ein Training in der Arbeitsstätte ermöglichen, oder vielleicht sogar ein Sportprogramm anbieten.

Und um einen Schritt weiter zu denken: Die Förderung des Sportunterrichts in der Schule, ein Ausbau von Fahrrad-Wegen und öffentlichem Verkehr, die Motivation zur körperlichen Betätigung, das sind Dinge, die ein Staat tun sollte, um die Gesundheit des Volkes zu verbessern.

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