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Fit durch's Leben

Haarige Veränderungen

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Foto: t26001

Es ist so ein Klischee. Frauen tendieren dazu, ihre Haarpracht zu verändern, sobald sich auch ihr Leben verändert. Sei es bei einer Trennung, ein neuer Job, eine neue Wohnung,… Ein neuer Lebensabschnitt bringt auch haarige Veränderungen. Ich weiß nicht, ob man das denn so stark verallgemeinern kann, aber ich konnte sowohl an mir selbst als auch in meinem Freundeskreis Haarwechsel erkennen, die immer sehr nahe an einer allgemeinen Lebensveränderung lag.

Haare sind, abgesehen von unseren Finger- und Zehennägeln der einzige Körperteil, den wir ohne bleibende Folgen abschneiden und formen können. Haare stehen deshalb schon seit Urzeiten hoch im Kurs, wenn es darum geht, einen Menschen einzuschätzen; ihn in eine bestimmte „Klasse“ einzuordnen und sich über den eigenen Haarstil zu definieren. Kurz: Unsere Haarpracht haben wir im Griff und sie zählt als zentrales Charakteristikum des Menschen.

Wenn wir (und ich bin mir sicher, dass das nicht nur uns Frauen betrifft!) also zum Friseur gehen und uns eine radikale Frisur-veränderung wünschen, geht es nicht nur um eine scheinbare unwichtige Veränderung von ein paar Haarbüscheln. Meist geht es darum, sich selbst auch im Wesen weiterentwickeln zu wollen.

Viele Menschen definieren sich selbst und ihre „Gruppen-„/Stil- Angehörigkeit durch ihre Frisur, die wiederum den jeweiligen Modeerscheinungen unterliegt. Während lange Haare bei Männern für lange Zeit als rebellisch und Zeichen von Protest angesehen wurde, gelten diese heute eher als seltsam – abhängig vom jeweiligen sozialen Umfeld, in dem sich der Mann bewegt.

Die kursierenden Allgemein-Tipps, wie man seine Haarpracht für ein Bewerbungsfoto herrichten sollte, um ein Vorstellungsgespräch zu ergattern, hält [Psychologe Dr. Ronald] Henss für wenig hilfreich. «Man muss sich ansehen, welche Regeln innerhalb der Gruppe gelten, in die man einsteigen möchte», so der Haarpsychologe. Denn was etwa in einer Werbeagentur als besonders kreativ und positiv gelten kann und vielleicht den entscheidenden Sympathiepunkt bringt, ist für den Job in einer Bank eher hinderlich. (Quelle: www.news.de)

Ich wiederhole und unterstreiche doppelt: Haarpsychologe!  Alleine die Tatsache, dass es so etwas gibt, sagt doch einiges über die Wichtigkeit unseres Haarstils und unseres Umgangs mit der Frisur aus. Für viele Frauen gilt die Befreiung von ihren langen Haaren als Zeichen von Emanzipation, während andere sich aus einem Drang von Selbstverstümmelung die Haare komplett abrasieren, um zu Zeigen: „Ich brauche Hilfe.“ Britney Spears ist ein sehr prominentes Beispiel dafür.

Ich persönlich finde Frauen mit kurzen Haaren sehr sexy, auch wenn die Kurzhaarfrisur von vielen Männern immer noch als unattraktiv betrachtet wird. Aber seht sie euch doch an, die Agyness Deyns, Michelle Williams Emma Watsons und Halle Berrys. Wenn das keine hübschen und attraktiven Frauen sind, dann weiß ich auch nicht.

Kurze Haare sind ein Zeichen von Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit. Das ist meine ganz persönliche Meinung. So, und jetzt ab zum Friseur mit mir! 😀

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