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Mythos „Detox“ – Was ist da dran?

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Foto: travass216

In Hollywood ist es mittlerweile üblich, sich in regelmäßigen Abständen einer Detox-Kur zu unterziehen. Stars wie Sienna Miller und Anne Hathaway schwören zumindest auf diesen Gesundheits-Trend. Aber was steckt denn nun dahinter und was sollte man bei dieser Entgiftungs-Kur beachten? Eure Wellness-Dame hat sich mal schlau gemacht… 🙂

Eine Detox-Kur dient dazu, den Körper von Giftstoffen zu reinigen. Es geht darum, sich von allen Schadstoffen, die durch eine ungesunde Ernährung, durch zuviel Stress, oder schlechte Angewohnheiten wie Rauchen, zuviel Alkohol, etc. in unseren Körper gelangt sind, zu befreien. Zu Deutsch würde man dies wahrscheinlich schlicht als „Fasten“ bezeichnen.

Während des Detoxens wird für eine Zeit lang auf übersäuernde Lebensmittel verzichtet. Darunter fallen unter anderem Produkte wie Fleisch, Käse, Milch, Süßigkeiten, Weißmehl, Alkohol, sowie schwarzer und grüner Tee. Bereits vor Beginn der Kur sollte man diese Lebensmittel schrittweise weglassen, um dann direkt vor dem Start durch zwei Entlastungstage mit Obst und Gemüse auch unsere Verdauung zu entlasten. Der Körper soll wieder in sein ursprüngliches Gleichgewicht gebracht werden und jene Schadstoffe ausgeschieden werden, die uns täglich belasten.

Der Begriff „Detox“ ist vielen vielleicht auch durch die vielen Produkte geläufig. Von Pflegeprodukten über Nahrungsergänzungsmitteln ist da so einiges zu finden. Was für uns praktisch erscheint, weil diese Produkte versprechen, den Detox-Kur-Prozess zu unterstützen, hat sich in den meisten Fällen als  überflüssig erwiesen.

Die gemeinnützige Stiftung „Sense About Science“ („Sinn für Wissenschaft“) untersuchte 15 Produkte mit „Detox“-Label, vom Mineralwasser bis zum Peeling, und stufte sämtliche der getesteten Produkte als „absolut wirkungslos“ ein. Dieselben Effekte könnten auch mit gesunder Ernährung, Verzicht auf Alkohol, Bewegung und ausreichendem Schlaf erzielt werden. Im besten Fall seien Detox-Produkte Geldverschwendung, im schlimmsten Fall könnten sie sogar gesundheitsschädlich sein, so die Forscher. (Quelle: www.welt.de)

Detox Kuren werden in Wellness-Betrieben angeboten, können jedoch auch zu Hause ausgeführt werden. Ich persönlich kann mir jedoch vorstellen, dass es nicht sehr einfach ist, sich an einen strengen Speiseplan zu halten, während die ArbeitskollegInnen dem Kaffee, der Schokolade oder einfach einem saftigen Schnitzel frönen. 😉

Auf dieser Seite findet Ihr übrigens einen Speiseplan für eine Detox-Kur. Ganz wichtig ist, dass man während dieser Kur niemals vergisst, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und den Körper nicht zu sehr herausfordert. Es gilt: sanfte Bewegung unterstützt, intensiver Sport kann schaden!

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2 Kommentare zu “Mythos „Detox“ – Was ist da dran?

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