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Fit durch's Leben

Migräne – geh weg!

6 Kommentare

Foto: princessjanke

Eine meiner engsten Freundinnen leidet unter Migräne. Wechselndes Wetter und Wetter sind die häufigsten Ursachen für das Auftreten ihrer Kopfschmerzen. Seit einigen Jahren schon sucht sie nach Hilfsmitteln, nach Rezepten, nach Hilfestellungen und Heilmethoden, um den Schmerzen zu entkommen und nicht mehr so oft in Krankenstand gehen zu müssen, wenn die Migräne an der Türe klopft. Heute habe ich einen Artikel gelesen, den ich ihr unbedingt weiterleiten möchte und der es definitiv wert ist, hier besprochen zu werden, denn angeblich kann die Migräne einfach „weg-gewalkt/weg-gelaufen“ werden…

Laut einer aktuellen Studie, die am Universitätsklinikum Kiel mit der Unterstützung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft durchgeführt wurde, hilft Sport wesentlich dabei, Migräneattacken sowohl in der Dauer als auch in der Stärke positiv zu beeinflussen.

„Vor allem der Sport im aeroben Herzfrequenzbereich zur Steigerung der Ausdauer, zum Beispiel durch ein ausreichend effizientes Lauftraining, soll hierfür in besonderem Maße geeignet sein“, sagt Stephanie Darbaneau, die die Studie begleitet hat. (Quelle: derstandard.at)

Zu den aeroben Sportarten zählt neben Laufen und Walken auch das Radfahren, Schwimmen, Langlaufen, Rudern,… Diese Ausdauersportarten helfen Migränepatienten nachweisbar, die Anzahl der Migräneattacken zu senken, vorausgesetzt der Sport wird dauerhaft in den Alltag integriert, was nicht für alle Patienten möglich ist – zumindest zeigt das die hohe Drop-Out Rate der Studie.

Walken scheint dabei die Reduzierung der Attackenanzahl besonders positiv zu beeinflussen. Ob dafür eine Steigerung des Fitnesslevels notwendig ist, müssen zukünftige Studien zeigen, da es in dieser Studie auch in der Walkinggruppe zu einer Fitnesssteigerung kam. […] „Von all den nicht-medikamentösen Maßnahmen, ist Sport das, was die Patienten auch nach einem Jahr noch am häufigsten regelmäßig praktizieren“, sagt Andreas Straube von der DMKG. (Quelle: derstandard.at)

Warum Sport den Migränepatienten hilft, ist übrigens noch nicht ganz klar. Derzeit wird darüber diskutiert, ob es wohl daran liegt, das Sportler generell eine höhere Schmerzschwelle haben, denn Ausdauersport hilft dabei, den Abbau von unter Stress ausgeschütteten Hormonen zu beschleunigen. Der Stresshormonspiegel der Patienten wird also durch Sport gesenkt, was wiederum die individuelle Schmerzschwelle beeinflusst.

Falls auch ihr den einen oder anderen Tipp habt, würde ich mich sehr freuen – ich leite ihn dann direkt an meine Freundin weiter!

Und hier noch ein paar nützliche Links zur weiteren Recherche:

http://www.dmkg.de/

Migräne in Österreich

Kopfschmerz Forum

Österreichische Gesellschaft für Neurologie

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6 Kommentare zu “Migräne – geh weg!

  1. Liebe Martina,
    die Migräne ist ein großes Übel.
    Habe viele Jahrzehnte darunter gelitten und alles mögliche versucht, Akupunktur, Schmerzprogramm in der Uni Kiel, Ernährungsumstellung etc,
    geholfen haben mir immer nur Asco-Top-Tabletten und richtig gut geht es mir, seitdem ich in den Wechseljahren bin und auch meine Lebensumstände radikal geändert habe. Seit einigen Jahren habe ich bei extremem Wetterumschwung eine Migräneattacke, aberi die ist pille-palle verglichen zu früher.

    Das habe ich mal dazu geschrieben:

    http://sweetkoffie.wordpress.com/2011/06/29/geh-geh-endlich/

    Liebe Grüße
    SK

  2. ich leide seit über 40 Jahren an Migräne und habe sehr viel dagegen unternommen. Allein der Sport, der meines Erachtens nie schaden kann, kann nach meiner Erfahrung nicht helfen. Ich treibe täglich Sport (joggen und Thai Chi) und kann nicht sagen, dass mich das gegen richtig hefige Migränewetterattacken geschützt hat.
    Das einzige was mir hilft, ist die frühzeitige Einnahme (bei den ersten Anzeichen der Migräne) von Ascotop und Maxxalt. Erst nachdem ich seit zwei Jahren meine Lebensumstände vollkommen verändert habe, habe ich die Migräne einigermaßen in den Griff bekommen.
    Liebe Grüße

    • Liebe Sucherin, es interessant, dass auch du schreibst, du habest eine Besserung seitdem du die Lebensumstände geändert hast.
      Das wurde von Ärzteseite immer so abgetan, ich halte das für sehr wichtig.
      Danke auch für deinen Kommentar bei mir 🙂
      Grüßle!!

  3. migräne ist grässlich. hatte ich früher auch ab und an. ein vorteil meiner antihormontherapie ist, dass sie seitdem nicht mehr da war. hat alles seine vor- und nachteile 😉

    alles liebe und einen schönen dritten advent, katerwolf

  4. Also ich hab gottseidank ganz selten Migräne, würd mich aber auch viel bewegen, was dann wohl dazu passt. Wenn ich wirklich mal einen Anfall habe hilft soundso nur eine Wärmflasche in den Nacken und ein dunkler Raum und Augen zu.

  5. Wir schwören ja seit einiger Zeit auf Propolis.
    Damit macht man bestimmt nichts falsch.
    Vielleicht mal damit versuchen, ist schließlich ein Bienenerzeugnis, aus Gelee Royal usw.
    http://heilen-mit-propolis.de/buch/migraene.htm

    Ich selbst habe zm Glück keine Migräne. Weiß aber, dass die Lebensqualität dadurch beeinträchtig wird.

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