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Fit durch's Leben

Probleme tun uns gut

5 Kommentare

Foto: TZA

Wer kennt das nicht: Oft wünsche ich mir eine Welt, in der es keine Probleme gibt, keinen einzigen dieser nervigen Zwischenfälle, die meinen Alltag durcheinander wirbeln und mich von meinen geplanten Pfaden abkommen lassen. Wäre das nicht traumhaft, wenn immer alles „wie gschmiert“ laufen würde und wir uns keinen „Plan B“ überlegen müssten? Soeben habe ich gelernt, dass das alles andere als fein wäre, denn Probleme tun uns gut. Sie machen uns schlau.

Es ist tatsächlich so, dass unser Gehirn sich dann weiterentwickelt, wenn es auf Widerstände stößt. Sobald es also auf ein Problem stößt, entstehen neue Gedankenströme und neue Denkmuster. Seine volle Leistung vollbringt das Gehirn übrigens, wenn es auf emotionale Probleme stößt und Leid, Trauer und Mitgefühl erfährt. Ein Trost also für schwierige Zeiten…

Aber Achtung: Es ist wichtig, dass sich diese negativen Gefühle in positive verwandeln und die Probleme „gelöst“ werden, denn nur dann empfinden wir die wohltuenden Zustände wie Begeisterung, Lust und Freude. Unser Gehirn wird so für jedes gelöste Problem belohnt und fühlt sich auch in Zukunft angespornt, sein Bestes zu geben und schwierige Situationen zu bewältigen. Gibt es diese nicht, gibt es auch keinen Grund, sich weiterzuentwickeln – die Belohnung bleibt hier auch aus.

Fazit: Was unter die Haut geht, geht ins Hirn. (Quelle: www.wellness-magazin.at)

Übrigens: australische Forscher haben herausgefunden, dass gut gelaunte Menschen sich weniger merken als ihr schlecht gelaunten MitbürgerInnen. Die Gründe sehen die Forscher in der Evolution, denn schlecht gelaunte Menschen haben das Gefühl, anderen nicht trauen zu können und ständig auf der Hut sein zu müssen. Sie beobachten ihre Umgebung also mit großer Aufmerksamkeit und prägen sich Details besonders gut ein.

Der gut gelaunte Mensch hingegen geht leichtfüßig durch die Welt und kann besser abschalten und sich entspannen. Was mir da wohl lieber ist…? 😉

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5 Kommentare zu “Probleme tun uns gut

  1. Ich denke mal darüber nach 😉 ♥

  2. Martina, ich dachte eigentlich, dass ich irgendwann mal genügend Merkfähigkeit aufgebaut und Probleme abgebaut hätte und jetzt mal Ruhe einkehrt. – Im Gegenteil, ich scheine die Probleme magnetisch anzuziehen, wie mein lieber Sohn immer zu sagen pflegt.
    Einen lieben Gruß an dich schickt
    Clara

  3. Ich bleibe lieber ein nachdenklicher Mensch.

    Liebe Grüße zu dir, meine Gute.

  4. ich bin eigentlich eher eine Frohnatur – aber manchmal, wenn die „lieben“ Kleinen lang genug an meinen Nerven zerren, dann bin ich auch mal in ganz mieser Laune!!!! 😉
    LG Sibylle

  5. Es ist doch klar, mit Anforderungen wächst unsere Fähigkeit, Probleme zu lösen.Sind keine Anforderungen da, schläft es sozusagen ein.
    Und das ist gar nicht gut.

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