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Fit durch's Leben

Berührungen – 20 Minuten täglich!

3 Kommentare

Foto: megglecakes

Berührungen sind gesund. Vorausgesetzt natürlich, sie sind sanfter Natur – aber das steht ja hoffentlich außer Frage! 🙂 Aber warum ist das so und was genau lösen Berührungen in uns aus? Dank eines spannenden Artikels habe ich viel Neues erfahren und freue mich, all das mit euch teilen zu können. Wusstet ihr denn, dass der Mensch im Durchschnitt täglich mindestens 20 Minuten lang berührt werden sollte? So lautet zumindest die ärztlich empfohlene Dosis an menschlicher Nähe…

Was nicht unbedingt nach einer langen Zeit klingt, kann sehr viel bewirken. Menschen, die sich in einer Partnerschaft befinden, einen guten Draht zu FreundInnen oder Verwandten haben oder sich regelmäßig eine Massage gönnen, werden in der Regel gut mit Umarmungen versorgt. Das hat zur Folge, dass der Spiegel des Stresshormons Cortisol gesenkt wird und das Stressnervensystem (der Sympathikus) gedämpft wird. Außerdem wird das „Kuschelhormon“ Oxytozin angeregt und das hat so einige tolle Tricks auf Lager.

Die Grundfunktion des Hormons ist es dem Säugling in der Stillperiode beim Saugen zu helfen. Es ist wichtig für die Bindung des Kindes an die Mutter. Außerdem wirkt es wehenauslösend bei der Geburt. Man weiß aber auch, dass durch angenehme Berührungen vermehrt Oxytozin produziert wird und in funktionierenden Partnerschaften hohe Hormonspiegel bei den Partnern gefunden wurden. Verschiedene Areale im Gehirn, die für Gedächtnis, Gefühle und soziales Verhalten wichtig sind, weisen Bindungsstellen für Oxytocin auf. Daraus ist die Wirkung des Hormons auf Bindung, soziales Verhalten, Vertrauen, etc. erklärbar. (Quelle: derstandard.at)

Auch interessant zu wissen: Einzelstudien zeigen, dass Patienten mit Essstörungen in der Kindheit unter Berührungsmangel gelitten haben. Außerdem: Einsamkeit kann den Blutdruck erhöhen und das Sterblichkeits- und Demenzrisiko erhöhen.

Natürlich kann man Bluthochdruck nicht mit Kuscheln therapieren, aber unter Umständen können regelmäßige, angenehme Berührungen und körperliche Nähe den Blutdruck – wenigstens ein wenig – dämpfen.  (Quelle: derstandard.at)

Passend zum Thema, habe ich eine Kampagne entdeckt, die ich mit meinem Beitrag gerne unterstützen möchte, vielleicht wird ja jemand von euch inspiriert und ich darf mich in Zukunft über gratis Umarmungen auf der Straße freuen? 🙂


Quelle: YouTube 

Fühlt euch von mir umarmt, zumindest in Gedanken! Eure Martina

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3 Kommentare zu “Berührungen – 20 Minuten täglich!

  1. Oh je, da steht ja eine Menge an Infos und gut zu wissen, dass sanfte Berührungen immer noch ein kostenloses und heilsames Gesundungsmittel sind.

    GLG Marianne ♥

  2. Das nenn ich mal eine superschöne Methode um den Stress zu senken. 🙂

  3. Voriges jahr war ich in Düsseldorf, da haben Studenten ein der Stadt eine Aktion gehabt: „umarme mich“.
    Das war erst ganz komisch, man wurde angesprochen, ob man umarmt werden dürfe.
    Mir hat das gut gefallen, es war ein Experiement, wie es ist, wenn man von jemand völlig Unbekanntem einfach so umarmt wird.
    Viele Leute haben das mitgemacht und alle bgannen zu lächeln und zu strahlen.

    Ich arbeite scheinbar in der gleichen Branche wie Du, liebe Martina, da weiß man um die Kraft der Berührung, wie wichtig und wertvoll eine Hand auf der Haut ist.

    LG
    SK

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