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Migräne hat eine Aura?

3 Kommentare

Foto: HamburgerJung

Uff… gerade eben habe ich den ersten Teil von Michael Niavarani’s und Gernot Viktor’s „Zwei Musterknaben“ gesehen und habe währenddessen so viel gelacht, dass mein Kopf so richtig brummt. À propos Kopfschmerzen… heute habe ich einen sehr spannenden Artikel gelesen, in dem es rund um Migräne, Alice im Wunderland und eine Aura ging…

Wie, das klingt jetzt alles ein Bisschen wirr? Ok…ok… ich versuche das alles der Reihe nach zu beschreiben.

Laut Migräneforschern war es nämlich Lewis Carrol, der Autor von „Alice im Wunderland“, der bereits 1865 jene Zustände in seinem Buch beschrieb, die später als „Migräne-Aura-Syndrom“, oder „Alice im Wunderland-Syndrom“ beschrieben wurde, sprich, jene Zustände, in den denen der Migräne Patient seine anstehende Migräne durch verschobene Sinneseindrücke voraussagen konnte.

Wenn Dinge größer oder kleiner erscheinen, als sie tatsächlich sind, sich selbst oder bestimmte Körperteile eingeschlossen, dann spricht man von „Mikropsie“ oder „Makropsie“, die auch Zuge epileptischer Anfälle auftreten kann.

Wieviele Menschen leiden aber nun tatsächlich am „Alice im Wunderland-Syndrom“?

„Tatsächlich leiden jedoch wenige Menschen am Alice im Wunderland-Syndrom“, betont der Migräne-Experte. Von etwa 800.000 bis einer Million Menschen die hierzulande von Migräne betroffen sind, haben zehn bis fünfzehn Prozent Aura-Symptome. Neurologische Phänomene wie Sehstörungen, Gesichtsfeldausfälle, Blitze, schillernde bunte Farben, Sprechstörungen oder Taubheit an einer Körperseite kündigen bei etwa 100.000 Menschen in Österreich eine Migräne-Attacke an. Wie viele von ihnen am Alice im Wunderland-Syndrom leiden, ist nicht bekannt. (Quelle: derstandard.at)

Das „Alice im Wunderland-Syndrom“ ist bislang noch sehr wenig erforscht und auch generell gibt es in der Migräne-Forschung leider keine großen Fortschritte. Wie die Migräne entsteht, das weiß niemand. Manche Betroffene schaffen es allerdings, die Migräne mithilfe von prophylaktischen Medikamenten in den Griff zu bekommen. Ich persönlich habe außerdem schon sehr oft Migräne-Patienten von Shiatsu als Therapieform gehört.

Für weitere Informationen oder Hilfe schaut am besten auf die Webseite der Kopfschmerzambulanz des AKH, oder die österreichische Kopfschmerzgesellschaft.

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3 Kommentare zu “Migräne hat eine Aura?

  1. Gott sei Dank kann ich hier überhaupt nicht mitreden – will ich aber auch nicht können.
    Dir wünsche ich auch keine – Kopfschmerzen, Erfahrungen oder Migräne.
    Lieb grüßt dich die Clara

  2. Hallo liebe Martina,
    das ist ja interessant. Von einem Alice im Wunderland-Syndrom habe ich noch nie gehört.
    Glücklicherweise habe ich keine Migräne. Ich hatte mal ein halbes Jahr Dauerkopfschmerzen – das war die Hölle – nichts konnte mir hhelfen. Aber zum Glück ist die Zeit vorbei und kommt hoffenlich NIE wieder!

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Katinka

  3. Zum Glück kann ich da nicht mitreden.
    Kopfschmerzen habe ich fast nie. Wenn doch, dann brauch ich Schlaf.
    Oder, wie nach dem Erdbeben amn Donnerstag abend, da war wohl diese Schockwelle, die nicht zu ahnen war, der Auslöser.

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