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Fit durch's Leben

Schokolade zum Frühstück

8 Kommentare

Foto: JaBB

Wenn die gute Martina aufsteht und sich bereits in den frühen Morgenstunden eine Tafel „feinste“ Schokolade statt der gewohnten Schale Müsli „gönnt“, dann ist absolut gar nichts in Ordnung. Das bedeutet Stress. Zu Mittag in der Arbeit dasselbe Szenario: Mund auf, Schokolade rein. Abends… tja… ratet mal… Habt ihr schon mal versucht, euren Kindern klar zu machen, dass sie keine Schokolade als Abendmahl verspeisen dürfen und euch dann selbst in die Küche verschanzt um genau das zu tun? Wenn ja, dann wisst ihr ja, wie „wohl“ ich mich dabei gefühlt habe…

Was zu meinem Unwohlsein zusätzlich beigetragen hat, war die Tatsache, dass ich den ganzen Tag nur ungesundes Zeugs in mich gestopft habe, anstatt nur ein Bisschen zu naschen und das fühlt sich wirklich nicht gut an. Wenn der morgen dann schon im Eiltempo beginnt, in der Arbeit die Hölle los ist, der eine oder andere Streit mit der lieben Freundin dazukommt und abends ein Berg voll Bügelwäsche auf einen wartet, dann greife ich aber nun mal zum altbewährten Anti-Stress Mittel – der Kakaobohne.

Aber hilft Schokolade wirklich bei Stress? JA, aber in Maßen und mit einem sehr hohen Kakaogehalt- je höher desto besser! Sich einfach den ganzen Tag von Schokolade zu ernähren ist der Gesundheit nicht besonders dienlich, aber ein oder zwei Stücke hochprozentiger Schokolade genussvoll und bewusst zu essen, hilft bei der Bildung von Glückshormonen. Als gesunde Alternative (und zu diesen Lebensmitteln werde ich ihn Zukunft bestimmt viel häufiger greifen, als zur Schokolade!) sind Bananen, Ananas und Kiwis sowie rohe Paprika und reife Tomaten zu empfehlen.

Genau wie Fisch enthalten sie die Aminosäure Tryptophan, den Grundbaustein des Serotonins. Fisch hat zusätzlich den Vorteil, dass das enthaltene Jod die Schilddrüsenfunktion mobilisiert und den Zellstoffwechsel anregt – ein Energieschub für den Körper.

Besonders wichtig fürs Wohlbefinden ist auch Magnesium: Es hilft dem vegetativen Nervensystem und ist ein Schutzschild gegen Stress. Magnesium-Riesen sind vor allem Milch- und Vollkornprodukte sowie Bananen, Beerenobst und Geflügel. Außerdem kann ein Griff in die Gewürzkiste glücklich machen. Die Ernährungsexpertin: „Muskat und Chili zum Beispiel wirken anregend. Chilischoten enthalten den Scharfmacher Capsaicin, der auf der Zunge brennt und dazu führt, dass im Gehirn das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet wird. (Quelle: medizinauskunft.de)

Was lerne ich daraus? Weg mit der Schokolade (bis auf ein paar kleine Stücke) und her mit der guten, gesunden Jause. 🙂 Neben der Ernährung spielt übrigens auch das Ausdauertraining eine große Rolle. Wer regelmäßig und moderat trainiert ist gut gegen Stress gewappnet. Tja… bei mir war es auch schon wieder ein Weilchen her, seit ich die letzte Runde gelaufen bin, das muss ich morgen gleich ändern! 🙂

Schönen Abend euch allen!

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8 Kommentare zu “Schokolade zum Frühstück

  1. Ich hoffe mal nur, dass du dir das ganze Obstsortiment nicht am Abend reinziehst. Warum? Weil in Obst viel Zucker ist, der deine Insulinproduktion anregt. Nicht gut.

    Eine Gute Nacht Hüpferle ist dagegen erlaubt, damit in der Nacht keine Heisshungerfressattacke kommt.

    Alles klar, liebe Martina?

    Na dann guts Nächtle. DM

  2. Liebe Martina,
    bei mir gibts in solchen Situationen keine Schokolade, sondern Schinkenwurst!
    Die Auswirkungen sind dieselben 🙂
    Ich wünsche Dir einen entspannten Mittwoch,
    alles Liebe von Dori

  3. Momentan bin ich nicht jappelig auf Schoki, schon gar nicht morgens und Obst….das nehme ich jetzt als Pülverchen ein, da ist gleichzeitig Gemüse mit drin.
    War nicht billig, ist aber gut und da ich wenig Obst und Gemüse esse, ist das genau das richtige für mich und der Schokihunger ist wie weggeblasen.

    Grüßlis ♥ Marianne

  4. Du hast uns aber ein schönes „Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist das Gesundgesicht“ gezeigt. Mir gefällt am besten das rechte Ohr sprich die Kaffeetasse. –
    Ich kann dich verstehen, über Jahre hinweg hatte ich STress, jetzt habe ich zu wenig davon, ist auch nicht gut *grins*
    Drück dich ganz lieb!
    CC

  5. Hallo Martina,
    ach solche Tage kenne ich auch… Es gibt sogar die passende Diät dazu: Schokoladendiät von Ruth Moschner. 🙂 Ich kenn das Buch leider nur vom Hören… aber wer weiß, vielleicht ist das ja der Durchbruch an der Ernährungsfront?
    LG Sibylle

  6. Die Gier nach Schokolade hält sich gerade mal in Grenzen, liebe Martina. Aber frisches Obst könnte ich von früh bis abends essen, und das ist wahrscheinlich auch nicht gut.

    Liebe Grüße an dich
    (Hoffentlich ist das Zöffchen mit der Freundin bald wieder vorbei)

  7. Schokolade habe ich in den Ferien gar nicht gebraucht, das fand ich wieder eine interessante Erfahrung. Nun arbeite ich daran, in Stresszeiten einen gesunden Ersatz dafür zu finden.

    Ich wünsche dir einen angenehmen, besonders stressfreien Tag, liebe Martina.
    Mit lieben Grüßen
    Anna-Lena

  8. Ich bekenne, auch ich habe mehr Schoko verdrückt als mir guttut.
    Aber bald ist alles weg und geschafft. Denn wegwerfen möchte ich das Zeugs nun auch nicht, dazu ist es doch zu lecker. Außerdem ist es bei mir KEINE dunkle Schoko. Neee, ich mag halt die hellere lieber, also total ungesund – aaaaaber lecker.

    Trotzdem esse ich mittags immer ein normales Mittagessen, denn das lassen wir uns wochentags ja anliefern. Das hat schon was, muss ich sagen. Seitdem essen wir insgesamt weniger Süßes.
    Und ich gehe viel zu Fuß, und das recht flott. Also ein paar Kalorien gehen dann schon wieder, und Bewegung habe ich, außerdem laufe ich viel die Treppe runter und auch wieder rauf, um was unten zu erledigen…
    Dir alles Gute und immer schön auf die Ausgewogenheit achten 😉

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