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Fit durch's Leben

(Japan) helfen macht glücklich!

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Foto: Rickydavid

Millionen, nein, ich korrigiere, Milliarden von Menschen blicken derzeit nach Japan. Voller Anteilnahme und Furcht vor der riesigen Katastrophe die teils bereits eingetreten ist, und die uns vielleicht noch bevor steht. Ich schreibe ganz bewusst „uns“, weil ich finde, dass solche Ereignisse alle Menschen angehen und wir alle ein klein wenig helfen können.

Dass Geld alleine nicht glücklich macht, das bekommen wir von Kindesbeinen an gesagt. Aber wie wahr dieser „Spruch“ eigentlich wirklich ist, zeigt eine Studie von Elizabeth Dunn und ihrem Team an der University of British Columbia, Kanada. Hier wurde nämlich wissenschaftlich erwiesen, dass der alleinige Besitz von Geld nicht glücklich macht, dafür aber zwei Verwendungszwecke: Schenken und Spenden. (Quelle: diepresse.com)

Ist das nicht großartig? Die Befindlichkeit der Spender hat sich nachweisbar erhöht! Wenn man also in andere Menschen investiert, investiert man dadurch automatisch auch in sich selbst.  🙂

Wie Spenden übrigens ganz besonders schön gestaltet werden kann, habe ich auf www.coffeetohelp.at gesehen. Dort kann man mittels personalisierter Videobotschaft (ja, da laufen dann die ausgewählten Namen der Freunde über den Bildschirm) zu einem Kaffeekränzchen einladen. Ein Start-Up Kit gibt es natürlich auch dazu, inklusive Flyer, Pappbecher, etc. Während des Kaffeekränzchens darf natürlich über jedes beliebe Thema geplaudert und soviel Kuchen gegessen werden, wie man will. Danach wird von jedem Gast eine beliebe Spende in den Hut geworfen und ab geht’s mit der Spende nach Japan. Eine tolle Idee, findet ihr nicht auch? 😀

Und zu guter letzt gibt es von mir noch eine  schlauen Spruch (der natürlich nicht wirklich von mir stammt!):

Wenn Du für eine Stunde glücklich sein willst, mache ein Nickerchen.
Wenn Du für einen Tag glücklich sein willst, gehe fischen.
Wenn Du für einen Monat glücklich sein willst, heirate.
Wenn Du für ein Jahr glücklich sein willst, erbe ein Vermögen.
Wenn Du ein Leben lang glücklich sein willst, helfe jemand anderem.
(altes chinesisches Sprichwort)

 

Alles Liebe, eure Martina

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18 Kommentare zu “(Japan) helfen macht glücklich!

  1. Martina, du hast ja mit deiner positiven Spender-Idee mehr als Recht – und ich kann auch nur hoffen, dass Milliarden zusammenkommen im großen Spendentopf.

    Aber über diesen Teil des Spruches habe ich gegrinst:
    „Wenn Du für einen Monat glücklich sein willst, heirate.“ Da hat das Glück aber eine schnelle Halbwertzeit, dass es nach einem Monat schon verbraucht ist.
    Mit den allerbesten Grüßen aus dem nächtlichen Berlin zu Dir!

  2. Ich habe auch bereits eine kleine Spende nach Japan geschickt, aber irgenwie konnt ich mich noch nie wirklich damit anfreunden. Beachtet man nämlich, dass Japan eins der Reichsten Länder ist… wieso also spenden? Aus Anteilnahme der Betroffenen? Einfach weil es alle tun? Ich spende bei jeder Katastrophe etwas, ob wohl ich mich immer frage… kommt das Geld auch in Japan an oder schnappt sich irgendjemand alles und grinst uns dabei noch ins Gesicht? Naja ich hoffe mal nur das Beste… Man darf ja bekanntlich nicht den Teufel an die Wand malen 🙂

    LG Gerda

    • Liebe Gerda,
      du hast recht, den Teufel sollte man niemals an die Wand malen und ich wende mich mit meiner Spende auch immer an Organisationen die ein Spendengütesiegel tragen. „Alles“ wird niemals ankommen, schließlich müssen ja auch die Mitarbeiter und die Werbung der Organisation bezahlt werden – kurz, das ganze organisatorische. Aber auch das ist wichtig, sonst könnte die Organisation überhaupt nicht arbeiten. Trotzdem hast du recht, man muss auf alle Fälle aufpassen, wem man sein Geld gibt.
      Liebe Grüße, Martina

  3. Liebe Martina,

    das ist schon viele, viele Jahre mein Motto. Ich helfe gerne und immer wieder überall – selbst dann, wenn es mir auch nicht gerade leicht fällt. Aber es gibt meiner Meinung nach viele Hilfen, die auch nicht nur im finanziellen Bereich anzusiedeln sind.

    Dieses Mal komme ich mir allerdings mehr als hilflos vor. Geht das auch noch anderen so? Ich möchte gerne helfen und weiß aber konkret nicht WIE!

    Ich möchte, dass meine Hilfe auch dort ankommt, wo sie ankommen soll. Leider liest man jetzt auch von vielen Betrügern…

    Nachdenklich. Mandy

    • Mir geht es so wie dir, Mandy. Man ist vorsichtiger geworden. Am besten ist eine direkte Verbindung nach Japan, dass man sicher sein kann, dass das Geld wirklich ankommt.

      Ich habe eine Verbindung zu einem katholischen Frauenorden, der Missionarinnen in Japan hat. Dazu nehme ich gerade Verbindung auf und wenn ich Genaueres habe, mache ich einen Post dazu.

      LG Anna-Lena

    • Liebe Mandy und liebe Anna-Lena,
      ihr seid einfach sowas von toll und ich stimme euch zu, dass eine direkte Verbindung immer am besten ist. Für mich persönlich ist das leider nicht möglich und deswegen wende ich mich an Organisationen mit Spendengütesiegel – das ist im Moment das beste was ich tun kann.
      Ganz liebe Grüße an euch beide!!! ♥

  4. Hallo Martina,

    ich helfe auch gerne und oft per Spenden – und ja, dabei hat man wenigstens ein bißchen das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Allerdings fällt es mir auch immer schwerer zu wissen, wohin man spenden soll, denn genau wie Mandy, bin ich doch etwas verunsichert, ob und wo die Spenden hinfließen…
    LG und ein schönes Wo.ende
    Sibylle

    • Liebe Sibylle,
      ja… das ist leider nicht zu verhindern… in dem Moment in dem man das Geld aus den Händen gibt, ist man auf die anderen Menschen angewiesen und kann nur hoffen, dass alles gut ankommt.
      Alles Liebe, deine Martina

  5. Ich finde auch, dass Helfen gute Gefühle hervorbringt. Es muss aber nciht immer Geld gegeben werden. Oft kann Zeit auch für Menschen von bedeutung sein. In der heutigen Zeit läuft alles so hektisch und stressig ab, man nimmt sich kaum Zeit „inne“ zu halten. Ich habe letztes Jahr ein ehrenamtliches Praktikum mit einem Kind mit Migrationshintergrund gemacht. Es waren nur ein paar Stunden jede Woche, aber ich hab soviel davon mitgenommen. Es war eine Bereicherung für beide Seiten und etwas, das man mit Geld einfach nicht bezahlen kann!
    Trotzdem mächte ich den finanziellen Aspekt nicht vernachlässigen, gerade wenn Katastrophen wie der Hurricane Katrina oder eben der Tsunami in Japan passieren!

  6. Hallo liebe Martina,
    das ist wirklich eine schöne Idee, gut, dass Du darauf aufmerksam machst!
    Ich habe auch gespendet bin aber immer unsicher, ob das Geld wirklich so ankommt, wie man sich das wünscht und nicht in irgendwelchen Kanaälen versickert…

    Liebe Grüße
    Katinka

    • Liebe Katinka,
      da hast du natürlich recht. Mit deiner Unsicherheit bist du auch nicht alleine. Ich hoffe einfach, dass die Organisationen mit Spendengütesiegel richtig handeln und hier nichts versickert!
      Alles Liebe, Martina

  7. Eine tolle Idee liebe Martina! Danke dir, für den Tipp.

    Ich liebe dieses Sprichwort!

    ♥liche Grüße an dich, Emily

  8. hallo zusammen!

    ich kenne eine organisation, bei der tatsächlich 100% des gespendeten geldes ankommen, ein großteil meines spenden-budgets fließt dorthin.

    hier:

    http://www.hilfe-fuer-kinder.de/

    japan hilft man damit allerdings nicht, die hilfe kommt benachteiligten kindern und jugendlichen in rumänien zugute.

    ich bin selbst auch immer sehr skeptisch, wie viel des gespendeten geldes tatsächlich ankommt aber hier bin ich mir sicher und kann es nur weiterempfehlen.
    ich hatte die gelegenheit, mechthild gollnick auch schon kurz persönlich kennenzulernen und eine engagiertere person kann man sich kaum vorstellen.

    lg,
    elisabeth

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