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Was hat ein Plastiksackerl-Verbot mit Wellness zu tun?

14 Kommentare

Foto: natascha *

Die Debatte über das aktuelle Plastiksackerl-Verbots-Gesetz in Italien ist wirklich spannend. Gerade auch im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse in Japan, finde ich Überlegungen, die unserer Umwelt zugute kommen nur sinnvoll und erstrebenswert.

Habt ihr schon einmal versucht, 30 Tage lang ohne Plastik zu leben? Oder habt ihr vielleicht zufällig einen Dokumentarfilm gesehen, indem es darum geht, wieviel Plastik wir eigentlich in unserem Leben verwenden? Falls nicht, schaut mal hierher, da findet ihr allerlei Informationen zu diesem Thema.

Ich persönlich, nehme zum Einkaufen stets meine eigenen Stofftaschen, einen Rucksack oder eine große Handtasche mit, in die meine Einkäufe hineinpassen und wenn ich dann für das Obst ein Plastiksackerl bekomme, verwende ich es meist gleich als Mistsack weiter. Ungenutzt wegwerfen möchte ich dieses dünne Stück Plastik nicht.

Auch während des Einkaufens versuche ich, Plastikflaschen und Produkte mit viel Verpackungsmaterial zu vermeiden. Dass das natürlich nicht einfach ist, ist selbstredend. Ich bin allerdings in der glücklichen Lage, quasi „am Land“ zu wohnen und habe deshalb die Möglichkeit, auch beim Bauern „nebenan“ einzukaufen. In der Stadt stelle ich mir das nicht so einfach vor.

Aber warum eigentlich dieser Wirbel um die Pastiksackerl und was hat das Ganze überhaupt mit Wellness zu tun? Da der Begriff „Wellness“ sehr breit gefächert ist, bedeutet er für mich persönlich alles, was zu einer Verbesserung meines Gesundheitszustandes und Wohlbefindes führt. Dazu zählt für mich also auch ein bewusster Umgang mit der Umwelt, der Genuss von Bio-Produkten und, eines meiner Lieblingsbegriffe, generell Maßnahmen zur „Nachhaltigkeit„.

Viele Betriebe und Firmen haben sich mittlerweile auch zur Nachhaltigkeit entschieden und bieten ihre, jeweils auf ihr Produkt maßgeschneiderte, Methoden zum Umweltschutz, etc. an. Ich finde, das ist auf alle Fälle ein Schritt in die richtige Richtung!

Auch während meines letzten Besuchs in Bad Ischl war es einfach schön, in einem Bio-zertifizierten Restaurant zu sitzen und zu wissen, dass der Fisch, der mir hier serviert wird, aus der Region stammt.Ich konnte diese Speise gleich viel herzhafter genießen, mit einem ruhigen Gewissen quasi. 😀

Ich wünsche euch allen einen schönen Mittwoch Abend/gute Nacht!

 

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14 Kommentare zu “Was hat ein Plastiksackerl-Verbot mit Wellness zu tun?

  1. Ach, meine liebe, liebe Wellness-Dame, von der einen Mutter bin ich ja viel Wiener Dialekt gewöhnt und musste deshalb sofort an Uschi denken: „… ein Plastiksackerl bekomme, verwende ich es meist gleich als Mistsack weiter.“ Ich lasse mir auch so gut wie nie eine Plastiktüte geben – und wenn, dann ist sie auch meine nächste Abfalltüte.
    In der DDR wäre niemand auf die Idee gekommen, Plastiktüten anzubieten – und fast alle Flaschen waren Mehrwegpfandflaschen. – Dafür haben wir abgasmäßig die Umwelt versaut!
    Du schläfst sicher schon – schlaf weiter!
    GLG von Clara

    • Du hast recht, liebe Clara, gestern habe ich schon tief und fest geschlummert. Heute werde ich mich endlich wieder in Bloggerhausen blicken lassen – wurde ja auch Zeit. 🙂 Hihi… ich hab ja ganz vergessen, dass das bei euch Tüte heißt. 🙂 Ganz liebe Grüße, Martina

  2. Ich nehme auch immer Stoffsackerl oder Körbe für meine Einkäufe. Aber es ist unglaublich wieviel Verpackungsmaterial bei den Waren selbst aus Plastik ist! Selbst die Bio Bananen sind teilweise in Plastik eingepackt!! Und weiter geht’s mit Klopapier, Küchenrolle, Joghurt, etc. Wobei ich verwende die großen Klopapierverpackungen gleich als Sammelsack für Plastikmüll. Ich finde es schade, dass es nur mehr sowenig Mehrwegflaschen gibt. Minderalwasser bekommt man ja fast gar nicht mehr in Glasflschen – nur mehr 0,33 oder 0,5 für die Gastronomie. Das gleiche bei Cola, Limonaden und co. Ich hoffe da passiert bald wieder ein Umdenken…

    • Ja, da stimme ich dir auf alle Fälle zu! Neulich wurde ich beim Einkaufen sogar darauf hingewiesen, dass es meine Mineralwasser-Sorte auch in der Plastikverpackung gibt. Ich habe mich höflich für den netten Hinweis bedankt, aber auch gleich darauf hingewiesen, dass meine Entscheidung zur Glasflasche beabsichtigt war.
      Liebe Grüße an dich!

  3. Liebe Martina, das sind sehr gute Gedanken und Du hast ja auch das „Recht“, auf Deinem Blog zu schreiben, was DICH beschäftigt. Ich nehme auch immer einen Stoffsack mit und ärgere mich dann, wenn ich mal mehr eingekauft habe und ich doch noch eine weitere Tüte brauche… Über Verpackungen reg ich mich oft genug auf, alles doppelt und dreifach verpackt, völlig überflüssig… apropos Wellness, heute abend bekomme ich eine wunderbare Ganzkörpermassage in einem Wellnesszentrum hier, oh freu ich mich darauf:-) Viele liebe Grüsse zu Dir, Andrea

    • Liebe Andrea, dankeschön für diesen netten Kommentar. Ich freue mich sehr, dass du es dir heute gut gehen lässt! Lass dich bitte für mich auch mitkneten. 😉
      Liebe Grüße, Martina

  4. Also mit dem Link das klappte nicht.
    Aber ich nehme auch immer eine Tasche, und habe drinnen immer eine Tuchtasche, auch in meiner Handtasche.
    Ok, auf dem Markt bekomme ich meistens eine Plastiktüte. Die wird dann für Abfall weitergenutzt.
    Aber wir haben Wasser in Plastikflaschen, die wir wieder zurückgeben.

    Ich finds auch schlimm, wie Dinge oft eingepackt sind…
    Liebe Grüße

  5. Was für ein schönes Wort „Plastiksackerl“!Und du hast wirklich Recht, wie viele Dinge sind unnötig in Plastik verpackt – ich nehme immer mein Körbchen und kleine Ersatztaschen mit. Ganz oft beobachte ich aber bei den großen Discountern, dass Leute ihre Ware in 3 oder mehr Plastiktüten verstauen, schade! LG von Rana

    • 😆 Ja, den Begriff „Tüte“ habe ich irgendwie vergessen…
      Mir geht es da genauso, wenn ich sowas sehe, dann stellen sich mir sämtliche Haare auf, das ist gar nicht schön.
      Ganz viele liebe Grüße an dich, liebe Rana!

  6. Bei mir gibt es IMMER Stofftaschen und einen speziellen Einkaufskorb.
    Plastik wenn, dann wird er gleich für Plartikmüll genutzt.
    Platikflaschen gibt es nicht mehr, daraus schmeckt das Wasser nicht, es gibt Glas und das lassen wir uns liefern, denn wenn Mann Rückenaua hat, kann er das nicht schleppen und einen Euro mehr zahle ich dafür gerne mehr.

    Herzlichst ♥ Marianne

  7. Man kann schon eine Menge zum Umweltverhalten beitragen, gerade beim Einkauf. Aber solange man gezwungen ist, das meiste mit Verpackung zu kaufen, bleiben die Müllberge zu hoch, ob wir nun ausgestattet mit Körben und Jutesäcken einkaufen gehen.

    Ich hätte zum Beispiel kein Problem, meine Joghurts in Tupperware zu füllen.

    Ein liebes Drückchen für dich,
    Anna-Lena

  8. Ich gebe dir hier absolut recht – in allen Punkten.
    Es ist kein Aufwand, einfach immer ein kleines Stoffsackerl bei sich zu haben und wenn man einkaufen geht, dann nimmt man eben dieses. Ich habe vor einiger Zeit eines von meiner Teeverkäuferin schenken bekommen, seitdem ist das immer dabei – finde ich auch viel praktischer zum Tragen, weil die Träger länger sich als bei jedem Plastiksackerl und ich es somit um die Schulter hängen kann, anstatt es in der Hand tragen zu müssen. Gerade wenn man Getränke kauft oder sonstiges schwereres ist das doch auch viel angenehmer am Heimweg …

    Und ich schaue auch, dass ich Produkte kaufe, die entweder Bio oder zumindest natur- und tierschonend hergestellt sind. Nicht nur bei Nahrungsmitteln auch bei sonstigen Dingen. Ich kauf lieber einmal teurer und mit guter QUalität/Materialien als öfter Wegwerfartikel. Haben uns jetzt erst wieder eine schon recht teure, aber umso – um mal beim Thema Wellness zu bleiben 😉 – wohlfühlfreundlichere Physiothermkabine gekauft. Die kosten viel mehr als die Strahler aus dem Baumarkt, aber dafür haben sie lebenslange Garantie. Gibt viele Beispiele für solche Dinge, nicht nur im Wellness-Sektor, überall.

    Ich hoffe, dass Japan jetzt zumindest das Gute mit sich bringt, dass die Menschen mal wieder ein wenig aufwachen und sehen, was Mensch der Welt und damit sich selbst eigentlich antut …

  9. Liebe Martina, auch ich verwende Stoffbeutel oder einen Korb. Auch mein Gemüse packe ich nie in die Plastikbeutelchen. Zum Ärger der Kassiererinnen. Die müssen dann nämlich immer ein paar Handgriffe mehr machen. Auf dem Markt reiche ich immer nur meinen Korb rüber. Ich finde es klasse, was du machst!

    Viele liebe Grüße an dich, Emily

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