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Fit durch's Leben

Valentins-Vorbote

8 Kommentare

Foto: nevil zaveri

Gestern waren mein Mann und ich im Kino. Wir haben uns Black Swan angeschaut und ich muss sagen, ich hatte Gänsehaut. Nicht etwa, weil die Leistung der TänzerInnen so unglaublich war (das war sie), sondern vorallem, weil mich ein Charakter dermaßen gruselte, dass es mich den ganzen heutigen Tag über verfolgte…

Ich weiß nicht, ob ihr den Film auch gesehen habt, aber ich verrate bestimmt nicht zuviel, wenn ich vom toll gespielten Charakter der Mutter berichte. Die Mutter der Haupftigur, Erica Sayers, hat ganz offensichtlich ein Problem damit, dass ihre Tochter erfolgreicher ist, als sie es je war. Erica macht ihre Tochter Nina dafür verantwortlich, dass sie ihre Karriere aufgeben musste.

So, mehr verrate ich auch nicht mehr, außer, dass Frau Barbara Hershey ihr Rolle vorzüglich spielt und ich mir gleich Sorgen gemacht habe, ob ich denn jemals, wenn auch nur unbewusst, meine Kinder für irgendein Ziel, das ich persönlich nicht erreicht habe, oder nie erreichen werde, verantwortlich gemacht habe.

Nach ausführlichem Nachdenken kam ich aber zu dem Entschluss, dass dem nicht so ist. Ich bin in der glücklichen Lage zu behaupten, dass ich glücklich bin, genau so wie es jetzt ist und dass, obwohl unsere Kinder nicht geplant waren, ich mich ab dem Moment, an dem ich realisiert habe, was hier passiert, mich auf meine kleinen Schätze gefreut habe (obwohl ich damals natürlich nicht sofort wusste, dass es ich hier um ein doppeltes Glück handeln würde). 😀

Heute habe ich übrigens einen sehr schönen Artikel gelesen. Er trägt die Überschrift „Liebe ist die gesündeste Hirnnahrung“ und beinhaltet in erster Linie eine Analyse der Eltern-Kind Beziehung und inwiefern sich die auf die Entwicklung des Kindes auswirkt. Ohne Zweifel wird im Artikel bestätigt, dass die Liebe der Eltern zu ihrem Kind enorm wichtig für die Entwicklung des Gehirns ist und dass

[…] die liebevolle Zuneigung der Mutter, jedoch auch des Vaters in den ersten Lebensjahren enorme Bedeutung für ein Kind hat. Je mehr Liebe es in dieser Zeit erfährt, desto besser kann es im ganzen Leben mit negativen Erfahrungen umgehen. (Quelle: derstandard.at)

Das Kleinkind wird quasi bereits in den ersten Lebensjahren gegen Stress gewappnet. 🙂 Ich fand diesen Artikel sehr schön und sehe auch den herannahenden Valentinstag nicht nur als Tag der Verliebten, sondern generell als Tag der Liebe und die kann sehr vielfältig sein!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine gute Nacht!

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8 Kommentare zu “Valentins-Vorbote

  1. Den Tag der Liebe nenne ich ihn auch. Dein Artikel spricht mir aus der Seele.

    *liebdrück*

  2. Huhu,
    danke für deinen tollen blog-Beitrag heute – ich stimme dir voll zu – Also: Dienstag Tag der Liebe!!!!!
    LG Sibylle

  3. Ein toller Beitrag war das. Vor allem auch, weil er anregt, doch mal im eigenem Leben zu kramen: Wie war das damals? Da ich auch voll zufrieden und glücklich bin, wie es damals ablief, konnte ich heute ein kleines Stückchen Glück festhalten. Und das macht gelassener.

    Liebe Grüße an dich

  4. Pingback: Tweets that mention Valentins-Vorbote « Gesundheit, Wellness & Thermen Blog -- Topsy.com

  5. Ich find „Tag der Liebe“ auch besser als „Tag der Verliebten“. Immerhin gibt es zum Glück mehr Liebe als nur die zwischen Verliebten. Familie und Freunde sind auch unheimlich wichtig und gehören an dem Tag irgendwie auch dazu 🙂
    Btw: mich haben die Figuren von Black Swan auch noch Tage später verfolgt. Wirklich ein sehr packender und großartig gespielter Film!!

  6. Ich habe den Film zwar noch nicht gesehen, aber schon viel darüber gehört und will ihn unbedingt auch sehen.
    Dein Post heute gefällt mir auch sehr.
    Auf die Liebe :-).

    Herzlich
    Anna-Lena

  7. Martina, du hast mit deinen Zeilen offene Türen bei mir eingerannt. Du schreibst: „Je mehr Liebe es in dieser Zeit erfährt, desto besser kann es im ganzen Leben mit negativen Erfahrungen umgehen. (Quelle: derstandard.at) Das Kleinkind wird quasi bereits in den ersten Lebensjahren gegen Stress gewappnet.“
    Da ging bei mir als Säugling unmittelbar nach dem Krieg, evakuiert und tödlicher Unfall meines Vaters sehr viel schief – vielleicht bin ich deswegen so gar nicht stressresistent. Im Beruf war das ein großer Nachteil, und jetzt habe ich wenig Stress. – Bei meinen Kindern habe ich versucht, in dieser Beziehung alles gut zu machen.
    Herzlichst Clara

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