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Ode an den weißen Tee

5 Kommentare

Foto: ESPemporium

Ich liebe weißen Tee!!! Seit wenigen Tagen bin ich stolze Besitzerin eines mittlerweile halb-vollen Päckchens dieser wunderbaren Teesorte – Danke, liebe Franziska! – und ich bin ganz begeistert von dem angenehmen Geschmack dieser Sorte. Außerdem habe ich ja gelesen, dass dieser Tee so einiges zu bieten hat und früher nur dem Kaiser von China vorbehalten war. Kein Wunder also, dass ich mich seit Neuestem so edel fühle… 😉

Dass der weiße Tee früher nur vom Kaiser getrunken wurde hat ganz offensichtlich einen Grund, denn auch heute noch zählt diese Teesorte zu der edelsten der Welt. Für die Herstellung werden nur ungeöffnete Blattknospen verwendet, welche von Hand geplückt werden. Für einen einzigen Kilogramm Tee benötigt man sage und schreibe 30.000 Blütenknospen. Der weiße Tee kommt durch seinen silbrigweißen seidenartigen Flaum, der die Teeknospen umschließt, zu seinem Namen. Der Strauch von welchem die Blütenknospen gepflückt werden, ist übrigens derselbe Strauch von welchem der grüne Tee geerntet wird.

Der weiße Tee gilt als sehr gesundheitsfördernd, da er einen einen besonders hohen Gehalt an Polyphenolen aufweist und somit freie Radikale noch besser bekämpft als sein grüner „Bruder“. Das Immunsystem wird gestärkt und auch gegen hohen Blutdruck soll der weiße Tee helfen.

Achtung: Der weiße Tee beinhaltet auch Koffein, was sich in geringen Mengen positiv auf den Organismus auswirkt, in hohen Dosen Mengen allerdings zu Verdauungsproblemen und innerer Unruhe führen kann.

Generell gilt er aber als sehr leicht verträglich und magenschonend. Der süß-liebliche Geschmack ist es, was den weißen Tee besonders beliebt und leicht bekömmlich macht.

Über die Zubereitung:

Wenn das Wasser zum Aufbrühen zu heiß ist, so droht die Gefahr, dass Inhaltsstoffe im weißen Tee zerstört werden. Daher ist es wichtig darauf zu achten, dass gekochtes Wasser mindestens auf ca. 80°C abkühlt. Empfohlen wird ca. 8-11g Weißer Tee auf 1 Liter Wasser zugegeben. Die Ziehdauer richtet sich nach der Sorte, somit würde die sie zwischen ca. 2-5 Minuten liegen. In speziellen Fällen kann er auch länger ziehen: So entfaltet weißer Tee seine Wirkung gegen Bluthochdruck wenn er etwa 7-9 Minuten zieht bevor er getrunken wird. Darüber hinaus soll weißer Tee bei häufigem Genuss auch vorbeugend gegen Magenkrebs wirken. Da Weißer Tee nicht bitter wird [Einspruch von WellnessDame – siehe unten!], können die Blätter in der Kanne problemlos erneut aufgegossen werden, wobei jeder erneute Aufguss auch eine neue geschmackliche Nuance zu Tage fördert. (Quelle: www.tee-online.info)

 

Falls ihr mich noch nicht laut schlürfen gehört habt, verkünde ich jetzt mit Stolz, die etwa siebte Tasse weißen Tees geleert zu haben. Dieses Mal habe ich ihn allerdings ein wenig zu lange ziehen lassen. Ich wollte die neun Minuten probieren, um den Geschmack zu testen, habe allerdings nicht mehr auf die Uhr geschaut und musste feststellen, dass der Tee sehr wohl bitter wird! Naja, ich schätze 15 Minuten waren eben nicht vorgesehen… Trotzdem habe ich eisern durchgehalten und auch der bittere Geschmackt hat etwas an sich (und ich hoffe, dass das extra gesund ist!). 😉

Gute Nacht, ihr Lieben! 🙂

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5 Kommentare zu “Ode an den weißen Tee

  1. Den liebe ich ebenfalls! Und jetzt erst recht 😉

    Alles Liebe, Emily

  2. mmmmh, ja – weißer tee ist echt super!
    bei dem ganzen gerede vom kaiser von china hab ich an die kaisertherme denken müssen, bis ich drauf gekommen bin, dass der frisch gebackene tea-master-gold ja in bad schallerbach ist 😀
    der hätt vermutlich auch noch einige zusatzinfos zum weißen tee …

  3. Hahaha, @bertl: was ist denn ein „Tea-Master“? Der der den besten Tee im ganzen Land macht, oder wie? 😀
    Ich mag weißen Tee auch total gern, den vertrag ich auch viel besser als schwarzen (trotz der Bitterstoffe). Mein Magen ist etwas empfindlich in letzter Zeit, deswegen muss ich da aufpassen. Danke für die Anleitung und die genauen Gramm und Zeitangaben, man lernt nie aus. @ WellnessDame: Find deinen Blog ganz klasse übrigens. Weiter so! 🙂

    • Herzlich Willkommen, Rumpelstilzchen!
      Du hast dir da ja einen fantastischen Namen ausgesucht, der gefällt mir wirklich außerordentlich gut! 🙂
      Vielen Dank auch für dein liebes Lob, das freut mich außerordentlich.
      Beim Tea-Master bist du gar nicht so falsch gelegen. 🙂 Soweit ich weiß, gibt es da eine spezielle Ausbildung und es gibt nur ganz wenige solcher Tea-Master. Quasi eine Seltenheit. 😀
      Ich habe vor kurzem übrigens einen sehr netten Beitrag über den Tea Master von Bad Schallerbach gefunden, inklusive hübscher Bilder: http://www.eurothermen.at/blog/?p=649
      Viel Spaß, liebe Grüße und bis bald,
      😀 Martina

      • danke fürs beantworten, martina! ich war die letzten tage ziemlich im weihnachtsstress und bin kaum dazu gekommen, meine internetsucht auszuleben 😀

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