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Fit durch's Leben

Über den Schlaf

6 Kommentare

Foto: Scarleth White

Geht es euch auch so: Es wird kälter und immer früher finster und am liebsten würdet ihr euren Schlafrhythmus demenstsprechend anpassen, ergo viel mehr schlafen? Auf mich trifft das auf jeden Fall zu. Ich stehe in der Früh relativ fit auf und bereits um 4 Uhr Abends beginne ich zu gähnen, mir die Augen zu reiben und habe das Gefühl, es ist mindestens 21 Uhr.

Die fehlenden Sonnenstunden gehen meinem Organismus enorm ab und aus diesem Grunde versuche ich mich auch umso gesünder zu ernähren, mit meiner Familie viele schöne Ausflüge im Freien zu machen und auch ausreichend Schlaf zu bekommen. À propos Schlaf: Der ist übrigens enorm wichtig, wenn es darum geht, neu Erlerntes zu verarbeiten.

Was viele wahrscheinlich schon gehört haben, wurde kürzlich in einer Studie erneut erwiesen:

Wer Neues lernen will, muss schlafen. Im Schlaf werden neue Informationen nicht nur dauerhaft abgespeichert, sondern auch geordnet und in bestehende Gedächtnisinhalte aufgenommen. (Quelle: derstandard.at)

Während der Studie mussten zwei Versuchsgruppen Vokabeln auswendig lernen. Die erste Gruppe lernte die Vokabeln ausschließlich Abends und wurde kurz vor dem Schlafengehen und kurz nach dem Schlafengehen getestet. Das Ergebnis war nach dem Schlaf um einiges besser als zuvor. Schlaf verstärkt also neue Gedächtnisinhalte.
Die zweite Versuchsgruppe lernte die Vokabeln in der Früh und wurde wieder kurz danach und Abends, vor dem Zubettgehen geprüft. Hier wurden beim zweiten Test dieselben Ergebnisse erzielt wie beim ersten Test.

Bei diesen Versuchen wurden außerdem die Gehirnströme der Schlafprobanden gemessen und analysiert. Hier entdeckte man, dass die neuen Wörter in den sogenannten „Schlafspindeln“, in kurzen Tiefschlaf-Phasen, in bestehendes Wissen integriert werden.

Je mehr dieser Schlafspindeln die Testpersonen pro Nacht durchliefen, desto erfolgreicher konnten sie am nächsten Tag neue Wörter mit dem Rest ihres Lexikons verbinden.

Übrigens: Es ist besonders günstig noch kurz vor dem Schlafengehen zu lernen, aber auch tagsüber gelerntes wird in der Nacht verarbeitet. Wer außerdem seine Schlafspindel-Anzahl erhöhen will, kann dies durch sogenanntes Neurofeedback-Training tun. Was das genau ist, werde ich in meinem nächsten Beitrag erklären. Darüber muss ich mich noch schlau machen, klingt jedenfalls extrem spannend! 😀

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen tollen und lehrreichen Schlaf! 😉

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6 Kommentare zu “Über den Schlaf

  1. Das war wieder einmal sehr interessant liebe Martina! Mir geht es im Augenblick ähnlich. Ich könnte schlafen was das Zeug hält. Gleich ist es auch dringend wieder soweit *gähn* 😉

    Schlaf‘ gut, Emily

  2. Bei soviel Dunkelheit während des Tages fällt mir auch so manches schwerer als in der hellen Jahreszeit.
    Nicht umsonst gibt es das Bedürfnis, einen Winterschlaf zu halten :-).
    Aber mit entsprechenden Gegenmaßnahmen werden wir den Gang durch den Winter sicher schaffen.

    Ich wünsche dir einen schönen Tag.
    Mit lieben Grüßen
    Anna-Lena 😉

    • Ja, da gebe ich dir absolut recht. Der Winterschlaf ist auch in meinem Körper ganz fest verankert und möchte sich jedes Jahr aufs Neue ausbreiten. 😀
      Wenn ich aber deine schönen Gedichte lese, möchte ich nicht schlafen, sondern viel lieber ganz viele Schneefrauen bauen! 🙂

      Dir auch einen schönen Tag!
      Alles Liebe, Martina

  3. Pingback: Neurofeedback-Training = … ??? « Gesundheit, Wellness & Thermen Blog

  4. Pingback: ZEO – ein Schlafcoach für besseren Schlaf? | Gesundheit, Wellness & Thermen Blog

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