Gesundheit, Wellness & Thermen Blog

Fit durch's Leben

Wellness im Kopf – Im Jetzt leben

Ein Kommentar

Foto: azukibean*

Heute Abend hat sich der Film „Eat. Pray. Love.“, passenderweise, als Gesprächsthema des gemeinsamen Abendessens mit einer ganz lieben Freundin aus meiner Schulzeit zu uns gesellt. Ich habe den Film nach langem Hin und Her (ich habe zuerst das Buch gelesen und bin dann immer sehr skeptisch, was die filmische Umsetzung anbelangt) mit meinem Mann angesehen und war von den schönen Bildern ganz begeistert. Die positive Stimmung des von Elizabeth Gilbert verfassten Buches konnte ich auch im Film wiederfinden und wollte am liebsten auch sofort ganz weit weg, um mich selbst zu finden.

Eigentlich war ich früher kein großer Fan des Begriffs „sich selbst finden“. Sehr oft verband ich damit Personen, die gerne viel Zeit damit verbrachten, sich selbst und allen anderen nichts schuldig sein zu wollen, keine Verpflichtungen einzugehen und niemals etwas Dauerhaftes beginnen zu wollen (egal ob Beziehung, Job, Ausbildung, Wohnung,…). Tendenziell war ich von dieser möglichst unverbindlichen Lebensweise eher genervt.

Einige Jahre später, nachdem mein Alltag mich immer mehr in den Griff zu kriegen schien und Abwechslung im Tagesablauf eher eine Seltenheit wurde, begann ich, diese Personen ein wenig zu beneiden. Sie müssen jetzt bestimmt keine unangenehmen und langweiligen Arbeiten verrichten, schließlich sind sie ungebunden und frei, jederzeit dorthin zu gehen, wo sie möchten.

Jedenfalls, um wieder zum Beginn zurückzukommen, sprachen wir heute über „Eat. Pray. Love.“ und waren uns alle drei einig: Eine Veränderung in unserem Alltag tut uns allen gut und speziell mein Mann und ich versuchen das ja auch immerhin schon seit einigen Monaten durchzusetzen, um uns mehr Erholung zu gönnen. Wir sind mit unseren beiden Schätzen am Wochenende sehr viel unterwegs, gehen zu zweit regelmäßig (aber doch spontan 😉 ) auswärts essen und lassen unsere Seelen in schönem Ambiente (zum Beispiel in einer Therme, in der Natur, oder auch einfach bei lieben Freunden) baumeln.

Und genau darum geht es doch auch in Elizabeth Gilberts Buch. Sie spricht zwar vom Reisen, aber vor allem spricht sie von einer inneren Reise und für all jene, die eben nicht die Möglichkeit haben, für längere Zeit in’s Ausland zu ziehen, bleibt wohl der größte Trost: Man muss nicht mit einem Rucksack unterwegs sein, um diese Veränderung auch bei sich entdecken zu können.

Alles was wir dazu tun müssen, ist im Hier und Jetzt zu leben. Das ist auch die Philosphie der Zen-Meditation. Das klingt enorm einfach, ist es aber nicht unbedingt. Wer schon einmal versucht hat, ohne Vorerfahrung zu meditieren, weiß wovon ich spreche. 😉 Unsere Gedanken verschwinden einfach viel zu gerne in die Zukunft, oder in die Vergangenheit. Den Moment in der Gegenwart komplett zu genießen, das ist eine Kunst, die ich sehr gerne lernen möchte!

Wenn ich unseren Kindern beim Spielen zusehe, oder ich auf dem Heimweg von der Arbeit einen besonders schönen Sonnenuntergang erlebe, das sind dann genau diese Momente in denen ich weiß, dass ich zumindest auf dem Weg dazu bin, diese Philosophie auch in die Tat umzusetzen und meinem verplanten Geist hin und wieder eine Auszeit zu gönnen. Manchmal… nicht immer… aber das ist ja auch nicht mein Ziel! 🙂

In diesem Sinne, Mahlzeit, gute Laune und alles Liebe!

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Ein Kommentar zu “Wellness im Kopf – Im Jetzt leben

  1. Ich habe den Film neulich mit einer lieben Freundin gesehen. Er hat mir so gut gefallen! Ich hätte direkt die Koffer packen können.
    Wie schön, daß du immer wieder Möglichkeiten entdeckst, das Schöne hier her zu holen. In unseren Alltag quasi.

    Hab einen schönen Freitag und liebe Grüße,

    Emily

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