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Fit durch's Leben

Radfahren…

5 Kommentare

Foto: phill.d

 

Meine Oberschenkel brennen… und wie…! Warum? Weil ich gerade radfahren war. Oh, pardon, das heißt ja cycling. Indoor cycling um genau zu sein. Und wieder die Frage: Warum? Weil ich heute Früh voller Energie aufgewacht bin und nicht wusste wohin, mich deshalb flott vor meine geniale Suchmaschine gesetzt und in das nächste Fitnessstudio gedüst bin, um mir meine erste Cycling-Einheit mit Kai zu geben.

Kai war übrigens riesig, muskelbepackt und nicht gerade unfreundlich. Eine tolle Motivation also und natürlich wollte ich Eindruck schinden mit einem supertollen Cyclingauftritt…

Ich weiß ja nicht, wie es denjenigen unter euch gegangen ist, die das bereits probiert haben, bzw. schon regelmäßige Cycler sind, aber alleine das Rad hat mir schon Kopfzerbrechen bereitet. Da stand so ein riesiges starres Metallteil vor mir, mit vier verschiedenen Schrauben und einem großen roten Knopf in der Mitte. „Macht nix!“ denke ich mir und versuche mich, so elegant wie möglich auf das Rad zu schwingen.

Am Rad sitzend, musste ich leider feststellen, dass diese Art des Sitzens nicht gerade bequem ist. Überall zwickt es und irgendwie fühle ich mich wie ein kleines Kind auf einem riesigen Erwachsenenrad. Aber kein Problem, Kai ist schon zur Stelle, richtet mir alle Schrauben zurecht, weist mich ein, korrigiert meine Haltung und meint, dass das Ganze nun schon um einiges „erträglicher“ aussieht… „erträglicher“!?!?!? 😦

Was danach kam waren viele, viele Minuten voll mit schweißtreibendem Pedaltreten, fetziger Musik und einem hochroten Kopf. Die Musik hat mir wirklich geholfen, diese Trainingseinheit zu überstehen.  Der flotte Beat, die modernen Songs und überhaupt, das leicht angehauchte Diskofeeling hat mich zumindest in Gedanken auf die Tanzfläche abdriften und meine vielen „Berghürden“ bewältigen lassen. Ich konnte auch eine gewisse Gruppendynamik fühlen, wenn so viele Teilnehmer im Takt der Musik radeln. Das war wirklich toll!

Als Kai dann nach ca. 45 Minuten verkündete, dass wir nun zum Dehnen von den Rädern steigen könnten, war ich einerseits erleichtert und andererseits leicht besorgt, ob ich beim Absteigen gleich vom Rad plumpsen würde. Aber nein, ich habe auch den Abstieg und das Stretching gemeistert und bin dann ganz stolz und mit Beton-Beinen aus dem Saal stolziert. „Hast du noch irgendwelche Fragen?“, meinte Kai zum Schluss. Die eine oder andere wäre mir da zwar schon eingefallen, ich schüttelte aber nur erschöpft den Kopf und war in Gedanken schon in der Dusche.

Falls dieser Bericht nun für manche von euch eher abschreckend klingt, bitte lasst euch bloß nicht davon abbringen, diese Sportart zu testen. Ja, Cycling ist anstrengend, aber man ist danach so unfassbar stolz und zufrieden mit sich, dass es sich auf alle Fälle auszahlt! Bei diesem Training wird die Ausdauer trainiert und das auf besonders gelenksschonende Art und Weise. Außerdem fördert Cycling die Fettverbrennung und ist besonders für Beine und Po ein tolles Training. 😀

Alles Liebe, eure Martina 🙂

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5 Kommentare zu “Radfahren…

  1. Liebe Martina, ich habe mich gleich wiedergefunden 😉 Niemand hätte es besser beschreiben können! Großartig!

    Hab einen schönen Abend und immer ganz wenig Muskelkater. Alles Liebe,

    Emily

    • Liebe Emily,
      dankeschön für deinen lieben Kommentar!
      Mein Muskelkater verschwindet langsam aber doch und die Gier auf ein nächstes Mal Radfahren steigt wieder… 😀
      Ich wünsche dir einen tollen Start in die neue Woche!
      Viele Grüße, Martina

  2. Ist das hier nicht ein WELLNESS-Blog? 😀 😀
    Nein Spaß beiseite, sehr interessanter Artikel. Bei dem Wetter hat man ja keine Lust draußen rumzu“cyclen“, da ist das eine ganz gute Alternative. Ich als Sportmuffel werd mal sehen ob ich sowas demnächst auch mal ausprobiere. Soll ja gesund sein… haha.

    • Liebe Lisa-Marie,
      du hast recht… eigentlich geht es hier primär um Wellness. Aber auch wenn es nicht danach aussieht und ich meine anstrengenden Rad-Schilderungen kund tue, muss ich feststellen, dass mir dieses Radfahren wirklich gut getan hat. Ich probiere so gerne Neues aus und bisher habe ich einfach viel zu wenig Sport gemacht, dass ich jetzt ganz viel und vor allem konditionsmäßig einiges nachholen muss. 😀 Das Sportmuffeldasein kann ich also voll und ganz verstehen!
      Trotzdem, man fühlt sich einfach herrlich, etwas für sich und seinen Körper getan zu haben, das kann ich nur weiterempfehlen. Und danach geht’s ab in die Sauna zum Entspannen! 😉
      Alles Liebe, Martina

  3. hahahaha *lach* kai ist sicher aus motivationsgründen euer trainer. denn indoor-cyclen ist mörderisch, da brauchts schon einen kai 😆

    liebe grüße, katerwolf

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