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Fit durch's Leben

Es werde Licht

10 Kommentare

Foto: Austrianfilm

Gestern waren mein Mann und ich im Kino, um uns den neuen Film von P.A. Straubinger anzuschauen: Am Anfang war das Licht. Ein Film der mir zu denken gab und der viele Fragen aufgeworfen, bearbeitet und wieder noch mehr Fragen aufgeworfen hat. Wie der Titel leise anklingen lässt, geht es um das Phänomen Lichtnahrung. Vielleicht könnt ihr euch noch an meinen Beitrag über Yogi Prahlad Jani erinnern, auch er ist einer der Protaginisten dieses Films.

Als mein Mann mir gestern vorschlug, unseren Abend im Kino zu verbringen, meine Mutter zum Babysitten einzuspannen und einen Film über Lichtnahrung anzuschauen, war ich anfangs ein wenig perplex. Seit wann interessiert ihn denn dieses Thema? Ich dachte eigentlich, wir sehen zuerst den neuen George Clooney Film – denkste. Ich bin ja generell offen für neue Dinge und habe mich sehr interessiert dem Film-Wunsch meines Schatzes gebeugt. 😉

Der Film war von Anfang an dermaßen spannend und begann sofort mit einem kritischen Bericht über etwas seltsam wirkende Menschen, die angeben, seit Wochen/Monaten/Jahren keine materielle Nahrung zu sich zu nehmen. Einige behaupten sogar, nichts mehr zu trinken und das seit Monaten. „jaja…!“, dachte sich jeder Kinobesucher, inklusive uns. Das ganze wirkte auch zu unglaublich.

Im Laufe des Films werden allerdings immer mehr Beispiele, Tests, Studien, religiöse Praktiken,… gezeigt, die für mich teilweise recht schlüssig gewirkt haben. Als dann auch noch die Quantenphysik Thema des Films wurde, war ich einfach nur noch fasziniert. Hinter mir raschelte es plötzlich ganz laut… die Chipspackung war also noch nicht leer. Irgendwie skurril, eben genau so wie der Film!

Lichtnahrung… keine Ahnung, ob das tatsächlich funktioniert, aber diese Doku hatte es definitiv in sich und sollte von jedem, der sich für dieses Thema interessiert, gesehen werden! Warum sollte es eigentlich auch nicht funktionieren. Unsere Welt ist doch ohnehin schon ein einziges Wunder, warum sollte es da nicht noch eines geben…!? 😉

Gerade eben bin ich übrigens über den H.Blog: Homöopathie & Forschung gestoßen. Dort findet ihr auch einen sehr interessanten Artikel zum Film.

Falls von euch schon jemand den Film gesehen hat: Wie hat er euch gefallen? Glaubt ihr das? So, jetzt ruft aber meine Topfenpalatschinke… 😀 MAHLZEIT!

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10 Kommentare zu “Es werde Licht

  1. Pingback: Dreifaltigkeit in der Therme « Gesundheit, Wellness & Thermen Blog

  2. hört sich verrückt an. was ihr beiden so unternehmt, spannend!

    ich habe in indien auch viele dinge erlebt, die sich mit normalem verstand nicht erklären lassen. auch die sache mit der lichtnahrung. leider habe ich auch immer wieder erleben müssen, dass da viel betrug und täuschung dahinter steckt. daher: so recht mag ich nicht dran glauben.

    ich glaube aber zu 100% an deine topfpalatschinke *schmacht* 😆

    liebe grüße, katerwolf

  3. Ich glaube es gibt sehr vieles, was man sich mit dem Verstand alleine nicht erklären kann. Genau deshalb haben Religionen, egal ob klassisch, haidnisch oder eher new age alternativen, soein große Anhängerschaft. Jeder Versucht Erklärung und Sinn zu finden. Wunder sind möglich, aber wie bereits erwähnt, wird genau in diesem Bereich irrsinnig viel betrogen und versucht Geschäft aus Lügen zu machen. Der Film klingt aber sehr interessant – bin gespannt 🙂

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  5. Also mich konnte der Film leider nicht begeistern. Wenn man ein bisschen selber recherchiert, fällt das Kartenhaus der „Lichtnahrung“ ziemlich in sich zusammen und könnte genauso gut erfunden oder ein Selbstbetrug sein. Vieles wird im Film nicht erwähnt oder missverständlich aufgearbeitet, Prof. David Albert sogar völlig falsch zitiert, wie ich gerade las. Schade, ich hätte gerne etwas Fundiertes darüber gesehen.

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  7. Ich kann „Djoker“ nur beipflichten. Der Film erwähnt z.B. nicht, dass der Schweizer Michael Werner bei seinem 10-tägigen Fastenversuch 2,6kg abgenommen hat und alles dabei haargenau so verlaufen ist, wie es schulmedizinisch zu erwarten war, wenn jemand 10 Tage nichts isst. Der Inder P. Jani hat – wenn nicht ein Schwindel im Spiel war – eine beeindruckende Fastenleistung erbracht. Aber Lichtnahrung? Obwohl er angeblich schon zig-Jahre nichts trinkt und isst und damit der 10-tägige Versuch im Spital für ihn eigentlich gar keine Umstellung sein sollte, haben sich die Laborwerte, die Austrocknung und Nahrungsmangel anzeigen, bei ihm laufend erhöht und er hat fast 10% seines Körpergewichtes verloren. Warum sich der leitende Arzt dieser Untersuchung im Film gar so enthuiastisch geäußert hat, obwohl die von ihm selbst im Internet veröffentlichten Daten (http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_master1.ppt) eine ganz andere Sprache sprechen, ist wohl ein eigenes Kapitel …

    • Hallo und herzlich Willkommen, Heinrich! 🙂

      Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass sich auch bei mir einige Fragen aufgetan haben und ich nicht alles einfach so glauben kann. Schließlich handelt es sich doch um einen Film der zwar einerseits versucht, in die Tiefe dieses Themas zu graben, andererseits eben doch ein auf ca. 90 Minuten beschränkter Film ist, der in erster Linie unterhält – und das meiner Meinung nach sehr gut!
      Ich glaube auch nicht, dass dieser Film eine hoch wissenschaftliche Arbeit ist, die man genau so glauben soll/kann. Was dieser Film allerdings sehr gut geschafft hat, war, mich zum Nachdenken anzuregen und mir selbst die Wahl zu überlassen, was ich nun glauben möchte. Das für mich schönste Kommentar eines Protagonisten war von diesem Ernährungsberater, der den ganzen Film hinweg sehr skeptisch war und ganz zum Schluss meinte: „Gut… vielleicht ist das doch möglich.“

      Ich glaube, in dem Film ging es gar nicht darum, die Menschheit zu bekehren und eine neue Glaubensrichtung hervorzurufen, sondern darum, die Möglichkeit solcher Dinge einzuräumen und unsere so festgefahrenen, westlichen, realistischen Gedanken neu zu ordnen.

      Ist es dir diesbezüglich ähnlich gegangen? Hast du dich auch manchmal gefragt, ob das vielleicht auch möglich sein könnte? Viele meiner Freundinnen waren sehr geteilter Meinung und das ist einfach herrlich… Wenn ein Film solche Diskurse bewirkt, dann ist er gut gemacht, egal ob das nun stimmt, oder nicht. Oder was meinst du? 🙂

      GlG und hoffentlich bis bald,
      Martina

      • Liebe Martina!

        Dein Kommentar spricht mich durch seine Warmherzigkeit an, inhaltlich bin ich damit aber nicht einverstanden. Du schreibst: „Was dieser Film allerdings sehr gut geschafft hat, war, mich zum Nachdenken anzuregen und mir selbst die Wahl zu überlassen, was ich nun glauben möchte.“ Kann man denn eine gute Wahl treffen, ohne die entsprechenden Informationen zu haben? Gerade diese hat der Film aber vorenthalten. (Vermutlich hatte die auch der Ernährungsberater nicht, der zum Schluss meinte „dass da vielleicht doch etwas dran wäre“.)

        Lichtnahrung widerspricht dem Naturgesetz von der Erhaltung der Materie. Wir verlieren u.a. laufend Wasser (durch Verdunstung) und Kohlenstoff (über die Atmung) und damit auch an Gewicht, wenn dieses nicht durch Zufuhr von aussen wieder ausgeglichen wird. Lichtnahrung würde bedeuten, dass im Körper Materie (wie z.B. Wasser und Kohlenstoff) einfach aus dem Nichts entsteht.

        Natürlich ist unsere Fähigkeit, Naturgesetze zu erkennen, beschränkt und was wir als Naturgesetze erkannt haben, muss immer wieder auf den Prüfstand. Ich finde es aber schlecht und leichtfertig, wenn Naturgesetze „auf Verdacht“ und ohne jedes belastbare Indiz in Frage gestellt werden. Denn das öffnet dem Wunderglauben Tür und Tor, kanalisiert die Energien der Menschen in unproduktive Richtungen und eröffnet eine Beliebigkeit, die völlig ausufern kann. Dass in unserem Universum Naturgesetze gelten, empfinde ich persönlich nicht als Einschränkung und als „Festgefahrenheit“, sondern als etwas Großartiges und „Göttliches“. Auch wenn diese Gesetze bedeuten, dass nicht jede Beliebigkeit möglich ist, ist unser Leben trotzdem voller Wunder und spirituelle Entwicklung ist für jeden möglich. „Lichtnahrung“ basiert m.E. dagegen lediglich auf Unaufrichtigkeit und (Selbst)Täuschung.

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