Gesundheit, Wellness & Thermen Blog

Fit durch's Leben

Weg mit der Prüfungsangst!

4 Kommentare

Foto: ytsirKGaunt

Es ist eine Katastrophe… sobald ich einen Vortrag halten und mich oder meine Arbeit vor mehr als zwei Menschen präsentieren soll, werde ich nervös. Aber nicht dieses normale Ich-bekomme-nur-Herzklopfen-und-bin-ein-Bisschen-Nervös- Nervös. Nein, bei mir beginnt zuerst mein Herz wie verrückt zu klopfen, ich bekomme einen dicken Knoten im Hals, ich beginne überall wie eine Verrückte zu schwitzen und kann nicht mehr klar denken, geschweige denn, klar sprechen. Kurz: Ich leide unter enormer Prüfungsangst! 😦

Ein gewisser Grad an Ängstlichkeit vor einer prüfungsähnlichen Situation ist eigentlich ganz normal und verleiht dem Körper die Fähigkeit, schneller zu reagieren. Sobald die „normale“ Angst allerdings überschritten wird und unser Körper statt schneller zu arbeiten, wie gelähmt ist, sollte man etwas dagegen tun.

Nach einiger Recherchezeit habe ich im Internet ein paar sehr interessante Tipps gegen die Angst gefunden:

Negative Gedanken verbannen

Oft denken Betroffene „Ich kann nichts.“ „Das werde ich nie schaffen.“ etc. In der Regel handelt es sich bei den ersten Gedanken um Verallgemeinerungen, Katastrophenphantasien, die dann durch realistischere und angstsenkende Gedanken ersetzt werden müssen, z.b. durch: „Es ist noch eine Menge Arbeit, aber ich bin schon ein ganzes Stück voran gekommen, Thema XY habe ich schon gelernt. Die Leute werden mich nicht auslachen. Wenn ich dort sitzen würde, könnte ruhig ein anderer mal einen Fehler machen. Ich werde es schon schaffen.“ Man kann auch dazu übergehen, sich immer wenn man merkt, dass die Angst auftritt, innerlich hilfreiche Sätze zu sagen, wie z. B. „Du hast schon eine Menge vorbereitet. Die Prüfer sind auch nur Menschen. Wenn ich durchfalle, geht auch die Welt nicht unter. Jetzt erst einmal tief durchatmen und dann in Ruhe ordnen, was als nächstes anliegt. Etwas Anspannung zu spüren ist gut, das steigert meine Leistungsfähigkeit.“ (Quelle: Steffen Fliegel)

Den Körper entspannen

Angst macht sich in einer Umstellung des vegetativen Nervensystem und in einer Veränderung der Muskelanspannung bemerkbar. Ferner kommt es zu einer Beschleunigung des Atemrhythmus und zu eineem flachen Atmen im oberen Brustberech. Dies wiederum kann zu Symptomen wie Benommenheit, Schwindel, Herzklopfen und Konzentrationsstörungen führen. (Quelle: www.gesund.co.at)

Hier kann die Bauchatmung abhilfe verschaffen. Um sich die Bauchatmung besser vorstellen zu können, legt man am besten eine flache Hand ca. 2 cm unterhalb des Bauchnabels auf die Bauchdecke und atmet tief ein. Der Atem fließt bis zur Hand hinunter und drückt diese sanft nach oben. Beim Ausatmen fließt der Atem wieder zurück in den Brustraum und entweicht über die Nase nach außen. Die Hand senkt sich wieder nach unten.

Diese Atemübung kann mehrere Male wiederholt werden, solange bis man sich entspannter fühlt. 🙂

Mit Akkupunktur arbeiten

Nein, nein, in diesem Fall sind ausnahmsweise keine Nadelstiche erforderlich. Was in Prüfungssituationen sehr gut helfen kann, ist nämlich ein simpler Druck auf der Oberlippe, genau unterhalb der Nase. An diesem Punkt (ein Schockpunkt) wird, bei Druck einen leicht ziehenden Schmerz spüren, der, wenn man ihn pressiert, die Aufregung um 10 bis 20 Prozent vermindert.

Um nicht ganz so seltsam auszusehen, kann man sich diesen Punkt auch ganz unauffällig mit einem Kugelschreiber oder ähnlichem massieren.

Einfach draufhaufen 😉

Bei panikartigen Anfällen hilft es mitunter, mit der Faust gegen das Brustbein zu klopfen:  „Wenn man da fest drauf klopft, dann aktiviert man die Thymusdrüse, und die wiederum hat einen aktivierenden, aber gleichzeitig beruhigenden Effekt“ (Quelle: Eva Tröbinger)

So, ich hoffe, mir selbst und vielleicht auch euch ein Bisschen weitergeholfen zu haben. Ich werde all diese Tipps demnächst im Feldversuch testen (müssen) und hoffe auf das Beste! 😀

Advertisements

4 Kommentare zu “Weg mit der Prüfungsangst!

  1. Mir helfen in solchen Fällen auch die Bach-Notfalltropfen.

    Danke für die Tipps! Das Klopfen werde ich mal testen.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich dir, Emily

  2. Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, das es mir nicht so geht. Meine Nervosität beschränkt sich wohl auf die normale Form und das ist auch gut so.
    Für Leute mit extremer Prüfungsangst muss es wirklich sehr schlimm sein.

  3. Ich finde das Thema sehr interessant und bin durch Zufall auf deinen Blog gestoßen. Die „Akupunktur“-Methode finde ich lustig, aber ist das denn nicht Akupressur? Naja, egal… Gute Tipps und auch der Rest des Blogs gefällt mir gut. Liebe Grüße, Patricia

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s