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Fit durch's Leben

Real Wellness = … ???

7 Kommentare

Foto: PandaBob

Was für ein herrlicher Tag… Wir haben mit unseren Kleinen gespielt, ein Bisschen gegärtnert und anschließend waren wir gemeinsam eine Runde spazieren. Jetzt sind alle ganz erschöpft und unsere Zwerge liegen freilich schon lange im Bett. 😉

Jetzt führe ich mir meine erst kürzlich erstandene Wellness Fachzeitschrift zu Gemüte und bin dabei gerade über einen recht interessanten Begriff gestoßen, über den ich mir sogleich meine Gedanken gemacht habe. Real Wellness steht da in riesigen roten Lettern.

Real Wellness? Und was genau ist das? Was ist denn Unreal Wellness? Skeptisch lese ich den kurzen Artikel zu dieser mir sehr skurril erscheinenden Überschrift. „Lebensqualität und lebenslanges Lernen statt Abenteuer“, steht da dick gedruckt.

Im Artikel wird beschrieben, dass der Wellness Pionier Donald B. Ardell unter „Real Wellness“ ein schlaues Lebenskonzept versteht, das vor allem auf Eigenverantwortung setzt. Das bedeutet, dass das Verständnis von Wellness in Zukunft noch umfassender wird. Mittlerweile wissen wir ja bereits alle, was uns gut tut und was „Lebensqualität“ bedeutet. Mehr Lebensqualität zu erreichen, ist allerdings nicht immer einfach und erfordert teilweise Hilfestellung.

Aber wie passt die Hilfestellung nun mit der Eigenverantwortung zusammen? Nun, ich gehe von einem simplen und praktischen Beispiel aus: Ich gehe in die Therme, um mich dort von meinem Alltag zu erholen und mir wird bewusst, ich muss meinen Alltag generell ändern, damit ich nicht ständig unter Druck stehe, damit ich nicht wieder Gefahr laufe, an Burnout zu erkranken.

Ich entschließe mich also selbst und eigenständig dazu, meinen Lebensstil zu ändern, weiß aber nicht wie ich das anstellen soll. Hier meint Ardell, wäre es notwendig, dass sich Wellness Betriebe nicht davor verschließen, neben den üblichen Behandlungen bespielsweise auch Beratungsstunden anzubieten, die mir helfen, meinen Alltag so umzustellen, dass ich besser damit zurecht komme und es mir seelisch und körperlich gut geht. Real Wellness eben… 😉

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7 Kommentare zu “Real Wellness = … ???

  1. Ich kenne diesen Wellness Pionier nicht aber es stimmt, ich glaube auch dass Real Wellness bedeuten sollte, quasi „vorbeigend“ zu relaxen wenn man das so sagen kann. Also sich nicht erst etwas gutes tun, wenn es schon zu spät ist, sondern vorher daran denken dass man keine Arbeitsmaschine ist. Guter Artikel, ich versuche mich daran zu halten, aber ich weiß auch dass es manchmal schwierig ist.

    • Da hast du auf jeden Fall recht, liebe frontin!

      Es ist nicht immer leicht, sich aus dem Arbeitsmaschinenalltag zu ziehen. Ich versuche gerade, etwas öfter das Wort „Nein.“ in meinen Arbeitsalltag einzubauen. Das ist zwar nicht immer leicht (vorallem, wenn man so ein Kontrollfreak ist, wie ich), aber ich merke schon, wie mir mit der Zeit die Last von meinen Schultern genommen wird. Das hat auch gar nichts mit „sich vor etwas drücken“ zu tun, sondern vermeidet einfach, dass ich mir und meinem Körper zuviel zumute. Geht’s dir da ähnlich?

      Liebe Grüße, Martina

      • Hallo liebe Martina!

        Ja, ich bin da ganz ähnlich wie du… Nein-Sagen ist eine Kunst für sich, die man/ich erst mal lernen muss.
        Aber es es lohnt sich eben nicht, sich mit Aufgaben zu überhäufen die man dann im Endeffekt doch nicht schafft. Oder die einem so zusetzen, dass man dabei das das wichtigste vergisst: die eigene Gesundheit. So viele Burn-Outs habe ich schon mitbekommen – da will ich nicht die nächste sein. 🙂
        Deshalb lieber einen Gang runterschalten, um dann wieder durchstarten zu können.

        Liebe Grüße,
        frontin

  2. Liebe Martina,

    ich kann mich gut in deinen Beitrag hinein versetzen. Aber wie du schon selbst sagst, es ist oftmals eine Kunst „nein“ zu sagen. Wellness beginnt glaube ich, in dem Verständnis zu sich selbst und dabei auch auf seine innere Stimme zu hören. Ich würde es begrüßen, wenn es in einem Wellness-Tempel eine ganzheitliche Betreuung geben würde. Doch muss auch der Gast dazu bereit sein, etwas verändern zu wollen, wenn es nötig ist. Und ich glaube, da kann man manchmal erzählen, bis man Fusseln am Mund hat 😉

    Liebe Grüße, Emily

  3. Das ist glaube ich auch oft das schwierige dran. Im Urlaub, sprich in der Therme zb., zu entspannend ist ja eigentlich nicht so eine große Kunst. Dort passt einfach alles, die Umgebung, die Behandlungen und man hat einfach keinen Stress.
    Zu Hause ist das mit Job, Kinder etc. oft wieder was ganz was anderes und da fällt es oftmals schwer auch nur einen kleinen Moment zum verschnaufen zu finden.
    Ich glaube die Kunst ist hier auf die Signale des eigenen Körpers zu achten und im richtigen Moment stopp zu sagen und sich mal eine Pause zu gönnen. Aber gerade das ist gar nicht mal so leicht.

    • Wie recht du nicht hast! Manchmal geht es einfach drunter und drüber und da findet man gar nicht den richtigen Zeitpunkt um Stopp zu sagen. Ich versuche es allerdings immer häufiger und ich muss sagen, das tut mir und meiner Familie enorm gut.

  4. jep, irgendwie kommt man nie ganz aus dem stress raus, wenn man sich nicht bewusst abkapselt 😦
    ich muss aber sagen, dass ich es in letzter zeit immer öfters mal schaffe, die arbeit im büro zu lassen … das dauernde „was muss ich noch erledigen“-denken verhindet allzu oft, dass man den feierabend auch genießen kann

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