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Fit durch's Leben

Über die Ordnungstherapie

6 Kommentare

Foto: eckiblue

Gestern war es wieder so weit. Mein Schatz kommt von der Arbeit nach Hause, nur wenige Minuten nach mir. Er zieht sich die Schuhe aus, begrüßt kurz unsere zwei Zwerge und beginnt sofort mit dem Aufräumen. Ja… ich muss ja zugeben, es hat schon ein Bisschen chaotisch ausgesehen, aber die Kleinen haben eben gespielt, was das Zeug hält und da liegt schon das eine oder andere Spielzeug im Haus verstreut.

Mich stört ja sowas eher weniger, mein Mann aber bekommt die Krise. Er hat mich übrigens noch immer nicht begrüßt, geschweige denn angesehen. Nein, stattdessen räumt er auf, nimmt den Staubsauger in die Hand und lärmt im ganzen Haus herum. Für manche Frauen eine Traumvorstellung? Glaube ich nicht. Wenn man erschöpft von der Arbeit heimkommt, dann darf ruhig ein Bisschen Unordnung herrschen, da freue ich mich viel mehr auf meine Liebsten und die gemeinsame Zeit mit ihnen.

Jedenfalls habe ich heute einen Artikel zum Thema Ordnungstherapie gelesen und dachte mir: Super, da lernt man(n), mit Unordnung klarzukommen und nicht so pingelig zu sein… nichts da! In einer Ordnungstherapie lernt man Ordnung. Nicht im herkömmlichen Sinn, aber so ungefähr.

Nach näherem Lesen und inspizieren der Webseite habe ich dann herausgefunden, dass ich mich auf der Webseite der Österreichischen Kneippmedizin befinde und war um noch ein Stückchen verwirrter. Kneippen, das ist hat doch was mit Wasser zu tun und Abhärtung. Wie passt die Ordnungstherapie da hinein?

Krankheiten entstehen wesentlich durch Störung der dem Menschen gemäßen Ordnung. Daher erfordert die Behandlung die Wiederherstellung der ursprünglichen Ordnung durch Einhaltung des rechten Maßes. (Mag. Dr. Rupert Klötzl auf oben erwähnter Webseite)

Es stellt sich also heraus, dass Ordnung für unser Leben notwendig ist. Ordnung im Sinne von: Ein geordnetes Leben führen, eines das ausgewogen ist und in dem man an die Gesundheit denkt, den Körper nicht überstrapaziert und Ausgleich schafft. So eine Ordnung gefällt mir!

Damit kann auch ich mich anfreunden. Um ganz ehrlich zu sein, mag ich es ja auch sehr gerne, wenn es bei uns blitzt und blinkt, allerdings eben nicht zu später Stunde… Aber das hat mein Schatz mittlerweile auch schon eingesehen. Hach… das sind Probleme… 😉

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6 Kommentare zu “Über die Ordnungstherapie

  1. also ich brauch einfach ein bisschen chaos in meiner wohnung … wenn ich mal aufräume, hab ich die größten schwierigkeiten, meine sachen wieder zu finden, weil da wo es hingehört such ich so gut wie immer als letztes 😀
    natürlich muss ein bisschen ordnung schon sein, aber ich würd nie auf die idee kommen, nach einem harten arbeitstag noch den staubsauger zu schwingen … ok, mittlerweile haben wir so einen staubsaubroboter – ist echt ein feines ding, aber für haushalte mit kleinen kindern, wo immer was rumliegt sicher nicht unbedingt geeignet

    • Psssssst, Schweinsgalopp… nicht zu laut, sonst liest dich noch mein Mann und besorgt auch so einen Roboter und ich sage dir, der wäre bei uns Tag und Nacht am Saugen. Ich halte das also geheim! Aber es freut mich sehr, dass du damit glücklich bist, wäre ich auch, wenn ich mir aussuchen könnte wann und wie oft das Ding zum Einsatz kommt… 😉

      Frohes Saugen,
      Martina

  2. kann man deinen mann ausleihen? *lach* 😆

    liebe grüße, katerwolf

  3. Würde mich dann auch anmelden *räusper*
    Und bügeln? Wie steht es damit so?

    😉

    Liebe Grüße,
    Emily

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