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Fit durch's Leben

An NICHTS denken

10 Kommentare

Foto: erinmariepage

Atme tief ein… sei ganz entspannt…………..denke an nichts……….. spüre die Stille in dir………“

Ich höre gerade meinen neuesten Erwerb und bin ein Bisschen verwirrt. Meine Freundin hat mir das empfohlen. Ich würde mich sofort viel ruhiger und entspannter fühlen. Hm. Ganz ehrlich zugegeben: Ich höre meine Meditations-CD bereits zum vierten Mal in Folge. Zum vierten Mal zwitschern die Vögel wie verrückt, rauscht das Bächlein, als gäbe es kein Morgen und rascheln die Blätter, als würde ein Mann vor dem kleinen Bäumchen stehen und es ganz fest schütteln.

Also ich weiß nicht… überzeugt bin ich noch nicht gerade, dabei hat alles so schön begonnen und ich war ganz fest bereit, mich auch wirklich entspannen zu lassen. Ich wollte, wollte, wollte mich entspannen!!! Meine Freundin hat mir nämlich ganz seelenruhig, richtig Yogi-meisterlich von ihrem neuen Meditationskurs erzählt und wie beruhigend das für sie ist. Ich war ganz Feuer und Flamme und wollte am liebsten selbst mitmachen…. naja…. Montag Früh…. ich glaube, dann wohl eher doch nicht. Da würde ich doch wohl noch andere Methoden finden, um mich zu entspannen.

Also kaufe ich mir diese nette CD mit einem liebenswürdig und besonders erleuchtet aussehendem alten Mann auf dem Cover, bin glücklich und beeile mich nach Hause, um die CD einzulegen. Rasch, rasch, ich will mich so schnell wie möglich meinen Astralkörper aufbauen und meine irdischen Gedanken verlassen.

Als ich den Satz „Denken Sie an Nichts.“ höre, wird mir ganz schlecht. Nichts… was soll das sein? Was genau soll das bedeuten? Na gut, ich versuche es eben. Nichts. Nichts. Nichts. Nichts. Nichts. Ungefähr so geht es mir und dann fallen mir die absurdesten Dinge ein, wie: Was soll ich morgen anziehen, was soll ich einkaufen, was werde ich kochen, was machen wohl gerade meine KollegInnen in der Arbeit,…. Ich kann nicht an NICHTS denken, wie soll das funktionieren??? Hilfe!!! 😦

Vielleicht reicht eine schlichte Meditations-CD doch nicht aus, ich glaube, ich brauche Anleitung, meinen persönlichen Meister und jemanden, der mir hilft, meine Gedanken loszulassen. Schließlich hat die Meditation, wenn man sie beherrscht wahnsinnig tolle Effekte:

  • psychische Spannungen werden abgebaut
  • muskuläre Verspannungen werden gelöst
  • der Blutdruck wird gesenkt
  • die Konzentration verbessert sich
  • die Gesamtstimmung verbessert sich
  • usw.

Nun gut, ich werde es noch einmal versuchen und dann eventuell am Montag in der Früh entscheiden, ob ich mich zum Meditationskurs aufraffen kann. Wünscht mir Glück! 🙂

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10 Kommentare zu “An NICHTS denken

  1. Guten Morgen 🙂
    Und? Bist du schön entspannt? Hat die Tiefenwirkung schon eingesetzt?
    Ich habe das auch schon oft versucht. Man soll die Gedanken ja dann einfach „fließen“ lassen. Ob man sich das antrainieren kann? Vielleicht haben wir zu wenig Geduld?

    Liebe Grüße und noch ganz viel oooohmmmm 😉

    Emily

    • Ein kräftiges Ooooohhhhmmmm zurück, liebe Emily 🙂

      Entspannt… hmmm…. eher noch etwas verschlafen, ob das wohl auch als entspannt gilt? 😉
      Ich glaube mittlerweile eigentlich schon, dass man sich das antrainieren kann, es gehört eben viel Übung dazu und ja, eine Riesenportion Geduld und ja, du hast recht: die habe ich nicht. Zumindest noch. Aber ich arbeite daran… 🙂

      Alles Liebe, Martina

  2. und SCHON bin ich da 😉

    das ist ja ein schöner blog und lustig schreibst du auch, das mag ich besonders gern 😆

    ich habe auch schon viele, verschiedene meditationserfahrungen hinter mir. es gibt sehr viele verschiedene meditationen. nicht jede passt zu einem. die meditation auf das „nichts“ ist echt schwer für den anfang, uff. versuch doch mal was mit visualisierung. das ist deutlich einfacher.

    liebe grüße und viel erfolg bei der suche, katerwolf

    • Herzlich Willkommen, Katerwolf!
      Schön, dich hier begrüßen zu dürfen! 😀
      Visualisierung klingt tatsächlich schon eher machbar. Ich werde das auf jeden Fall mal probieren.
      Wie ging es dir denn mit deinen Erfahrungen? Fühlst du dich entspannter? Hilft dir die Meditation?

      Beste Grüße, Martina

      • ich habe früher sehr viel meditiert und yoga gemacht und es hat mir immer sehr gut gefallen. man macht in der meditation mitunter spannende erfahrungen über sich selbst. in den letzten jahren mache ich es nur wenig, da ich irgendwie kein sitzfleisch mehr dafür habe. entspannen tue ich nun durch sport oder, wenn es nicht hilft, durch yoga nidra, eine tiefenentspannungstechnik im yoga. das ist super, man reist durch seinen körper, macht kleine phantasiereisen und fühlt sich hinterher wunderbar.

        liebe grüße, katerwolf

    • Das klingt ja fantastisch. Ich habe Yoga bis jetzt noch gar nicht ausprobiert, aber was du hier beschreibst klingt extrem spannend und das würde ich doch gerne mal testen. Danke für diesen Erfahrungsaustausch!!!

      Beste Grüße, Martina

  3. Da gibt’s eine amüsante Aufforderung, die gerne in Einführungsseminaren zu Meditation gegeben wird: „Denken Sie jetzt NICHT an den Eifelturm!“. Ganz klar, dass vor dem inneren Auge jedes Teilnehmers in allen Details der Eifelturm erscheint.

    Das ist natürlich keine ernstgemeinte Hinführung auf Meditation, sondern allenfalls eine Demonstration für die Wirkungsweise des Unterbewusstseins.

    „Gott ist in der Lücke“, ist ein geflügeltes Wort und weist damit darauf hin, dass die Beruhigung des unablässig schwatzenden Gedankenstroms nur mit einer positiven Affirmation gelingen will. In der Lücke zwischen zwei Gedanken ist „Stille“, was lediglich ein anderes Wort für „Meditation“ ist.

  4. Pingback: (Transzendentale) Meditation | Gesundheit, Wellness & Thermen Blog

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