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Die Dukan Diät – Wunderdiät oder Mangelernährung?

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Bild: juliagriggshavey

“Die Dukan Diät: Das Schlankheitsgeheimnis der Franzosen” – so lautet der Titel jenes heißbegehrten Buchs, das angeblich auch Topstars wie Jennifer Lopez und Cate Middleton zum Verlust der unnötigen Kilos gebracht hat. In Frankreich ist die nach dem französischen Arzt Pierre Dukan benannte Diät bereits seit über zehn Jahren bekannt und wurde angeblich bereits von über 5 Millionen Französinnen angewandt. Aber was genau hat es mit dieser eiweiß-reichen und kohlehydrat-armen Diät auf sich? Ist sie aus gesundheitlicher Sicht unbedenklich und schützt sie uns vor dem Jojo-Effekt? Leider… Nein!

Die Dukan Diät setzt neben einer fett- und kohlehydrat-armen Kost ganz auf Eiweiße. Diese sind schwer verdaulich, bewirken ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl und verbrauchen beim Abbau viele Kalorien (etwa 30 Kalorien werden beim Verzehr von 100 Kalorien verarbeitet).

Die vier Phasen der Dukan Diät bestehen aus der Angriffsphase, die schnell zu ersten Erfolgen führen soll, der Aufbauphase, die so lange dauert, bis das persönliche Wunschgewicht erreicht wurde, der Stabilisierungsphase, während der das gewünschte Gewicht stabilisiert werden soll und der Erhaltungsphase, die ein Leben lang dauert, wenn das erreichte Gewicht tatsächlich nicht wieder zurück kommen soll.

In jeder dieser vier Phasen herrscht ein anderer Ernährungsplan vor. Zu Beginn wird beinahe nur Eiweiß gegessen, nach und nach gesellen sich weitere Lebensmittel dazu, bis man schlussendlich (fast) alles essen darf, so lange man in jeder Woche einen Tag aus der ersten Phase (strenge proteinreiche Nahrung, sowie drei Esslöffel Haferkleie täglich).

Positiv anzumerken ist, dass neben einem strengen Ernährungsplan, wird auch großer Wert auf Bewegung gelegt. Spaziergänge und ein “Aufzugsverbot” (Augenzwinkern inklusive) stehen an der Tagesordnung.

Negative Aspekte der Diät sind die sehr einseitige Ernährung, die sich spätestens nach sechs Monaten bemerkbar macht, denn Vitamine werden stark vernachlässigt. Die stark proteinhaltige Ernährung führt außerdem zu einer hohen Menge an Harnsäure, die über die Niere ausgeschieden wird. Aus diesem Grund wird eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr verordnet. Ärzte warnen allerdings vor der Körpereinlagerung von giftigen Stoffwechselprodukten.

Die einseitige Ernährung droht außerdem, im Laufe der Zeit langweilig zu werden. Egal, wie fleischhungrig man ist, irgendwann wird man wahrscheinlich auch von dem Lieblings-Steak genug gegessen haben und sich nach Erdäpfel, weißen Bohnen, oder dem Lieblingssnack sehnen. Vegetarier und Menschen, die sich den teueren Speiseplan nicht leisten können, bleiben bei dieser Diät wohl auf der Strecke.

Dukans These, dass pflanzliche Eiweiße gegenüber tierischen minderwertig seien, ist so ebenfalls nicht haltbar. “Zwar weisen pflanzliche Lebensmittel tatsächlich nie alle acht Aminosäuren auf, aber in der Regel isst man ja zum Beispiel nicht nur Kartoffeln, sondern kombiniert diese mit Ei, Bohnen oder Mais”, so Schwartau. “Dann ergänzen sich die Eiweißverbindungen.” Kritisch zu sehen sei auch die Empfehlung Dukans, so häufig zum Süßstoff zu greifen, wie man will. Denn diese Stoffe stehen im Verdacht, das Hungergefühl anzuregen. (Quelle: www.stern.de)

Ich bleibe dabei: Regelmäßiger, moderater Sport und eine gesunde, ausgewogene Ernährung sind immer noch die beste und gesündeste Diät! :-)

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