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Schüttelmeditation – Ruhe durch Bewegung

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Foto: jalaal

Wenn ich sage schüttle dich, so meine ich, schüttle deine Härte, dein Wesen, das einem Felsblock gleicht. Dein ganzes Sein soll sich bis in die Grundfesten schütteln, damit es flüssig und fließend wird, damit es schmilzt und strömt. Und wenn dein erstarrtes Wesen zu fließen beginnt, geht dein Körper mit. Dann gibt es niemanden, der sich schüttelt, nur noch das Schütteln. Dann macht es niemand, dann geschieht es einfach. Der Macher ist nicht da. (Osho, Quelle: findyournose.com)

Die Osho Kundalini Meditation – auch bekannt als “Schüttelmeditation” – ist für jene Menschen konzipiert, die nicht so schnell zur Ruhe kommen. Also für all jene, die entweder nicht genügend Zeit haben, um eine ruhige Meditation auszuüben, oder die den ganzen Tag lang so stark ” unter Strom” stehen, dass es für sie schwierig ist, sich davon zu lösen.  Der Name selbst ist ja bereits sehr bezeichnend. Ich interpretiere diese Meditationstechnik als Wachrütteln aus jenem Alltag, der uns so auf Trab hält. Der uns viel Energie kostet und in welchem wir uns oft zu wenig Zeit für uns selbst nehmen. Es geht darum, sich vom Stress zu befreien und Energie zu tanken.

Die Kundalini Meditation wirkt wie eine Energiedusche, die auf sanfte Weise den Arbeitstag mit allen Vorkommnissen vom Körper abschüttelt. Die bekannte Meditationsmethode wirkt auch auf tieferen Ebenen: Es ist möglich, mit ihr innere Verfestigungen – körperlicher und psychischer Art – aufzurütteln. (Quelle: www.findyournose.com)

Aber wie sieht sie nun genau aus, diese Schüttelmeditation? Sich einfach nur hinstellen und schütteln? So einfach kann das doch gar nicht gehen, oder? Schaut euch mal dieses Video hier an, dort wird das ziemlich genau erklärt, wie die Osho Kundalini Meditation auszuführen ist.

Quelle: YouTube 

Grundsätzlich besteht die Meditation aus 4 Phasen:

  1. Schütteln
  2. Tanzen
  3. Wahrnehmen
  4. Still liegen

Jede einzelne der vier Phasen soll 15 Minuten lang ausgeübt werden.

Während der ersten Phase – dem Schütteln – soll man einfach nur ganz locker sein und den ganzen Körper schütteln. Die Energie steigt von den Füßen auf, die Spannungen sollen losgelassen werden. Die Augen können sowohl offen als auch geschlossen sein, je nachdem wie man sich wohler fühlt. Wichtig ist außerdem, dass man aus dem Schütteln keine gymnastische Übung macht, sondern das Schütteln eher “von selbst” geschehen lässt.

“Lasse das Schütteln von selbst geschehen – mache es nicht! Stell dich still hin und fühle es kommen, und wenn dein Körper anfängt ein wenig zu zittern, dann hilf nach, aber mache es nicht. Genieße es, freue dich darüber, lasse es zu, heiße es willkommen, aber erzwinge es nicht” (Osho)

Die zweite Phase besteht aus dem 15 minütigen Tanzen. Hier wird nach Lust und Laune getanzt. Der Körper soll sich frei bewegen und auch hier gilt: Augen offen oder geschlossen macht keinen Unterschied.

In der Phase Nummer 3 – dem Wahrnehmen – sitzt man 15 Minuten lang mit geschlossenen Augen oder bleibt mit offenen Augen stehen, während man sowohl die inneren als auch äußeren Geschehnisse unbeteiligt betrachtet.

Die vierte Phase ist eigentlich selbsterklärend. Man soll sich hinlegen und 15 Minuten lang mit geschlossenen Augen die Stille genießen.

Ich denke, dass diese Meditationsform besonders gut geeignet ist für Menschen, die eigentlich nicht viel von klassischer Meditation halten. Sei es, weil sie skeptisch sind, sie es noch nie probiert haben, oder einfach zu unruhig sind, um sich der Stille ohne Vorbereitung hinzugeben. Ich werde diese Meditationstechnik auf alle Fälle testen. Sie klingt so, als wäre sie genau für mich geschaffen. ;-)

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